Tauberbischofsheim

225 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Dienstag, 11., bis Mittwoch, 12. Januar, insgesamt 225 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 78 am Dienstag und 147 am Mittwoch. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 10.915.

Die Zahl der Genesenen steigt um 19 Personen auf 10.183. Somit sind derzeit 597 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die am Dienstag und Mittwoch neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 9, Bad Mergentheim: 32, Boxberg: 15, Creglingen: 6, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 3, Igersheim: 6, Königheim: 7, Külsheim: 12, Lauda-Königshofen: 34, Niederstetten: 4, Tauberbischofsheim: 30, Weikersheim: 5, Werbach: 4, Wertheim: 46 und Wittighausen: 4.

Das Gesundheitsamt hat zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine Frau und um einen Mann jeweils im Alter von über 85 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 135 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon neun im Jahr 2022.

Bei 42 der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde die Omikron-Variante des Coronavirus durch nachträgliche Typisierung der Laborproben nachgewiesen. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 231 Fällen im Landkreis die Omikron-Variante festgestellt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Dienstag, 11. Januar, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 332,4. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (5. bis 11. Januar) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 2,7 Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 402.

Die aktuellen Werte für Mittwoch, 12. Januar, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Vor allem aufgrund der Omikron-Variante hat Baden-Württemberg das Testnetz an Schulen und Kitas sowie in der Kindertagespflege noch enger gestrickt und die Investitionen noch einmal erhöht. Mehr als 26 Millionen Euro stellt das Land zusätzlich zu den bereits vorgesehenen Mitteln zur Verfügung, um seit dem Ende der Weihnachtsferien bis zum Beginn der Faschingsferien (Montag, 10. Januar, bis einschließlich Freitag, 25. Februar) die Häufigkeit beziehungsweise den Personenkreis der Testungen zu erweitern. Dies ist laut der Landesregierung ein weiterer Beitrag, um unkontrollierte Ausbruchsgeschehen zu verhindern und den Präsenzbetrieb sicherzustellen. Dass der Schulunterricht in Präsenz und dass Kinderbetreuungsangebote aufrecht erhalten bleiben, hat für das Land neben dem Gesundheitsschutz oberste Priorität.

In der ersten Woche nach den Ferien sollen sich alle nicht geboosterten Schülerinnen und Schüler täglich testen lassen, wenn an ihrer Einrichtung Antigenschnelltests zum Einsatz kommen. Sollten PCR-Pooltests verwendet werden, sollen die Schulen nach Möglichkeit weitere Antigenschnelltests anbieten.

Ab der zweiten Woche bis zu den Faschingsferien stehen dann drei Antigenschnelltests oder zwei PCR-Testungen für die Kinder und Jugendlichen auf dem Pflichtprogramm, wenn sie nicht geboostert sind. Darüber hinaus gilt für das gesamte nicht geboosterte Personal an Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege seit Ende der Weihnachtsferien eine Testpflicht an jedem Präsenztag.

Nach aktuellen Erkenntnissen kann der Schutz durch Auffrischungsimpfungen deutlich erhöht werden. Bis Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie weiteres Personal einen Booster erhalten haben, wird ein zusätzliches Testangebot geschaffen.

Das Gesundheitsministerium ergänzte, dass es weiterhin unheimlich wichtig sei, alle Vorsichts- und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten, denn das Virus könne nicht weggetestet werden. Es helfe nur Impfen und Boostern. Die etablierten und gut eingespielten Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen an Schulen und Kindertageseinrichtungen blieben bestehen, vom Tragen von Masken über das regelmäßige Lüften bis hin zu den Abstands- und Hygienevorgaben. Dadurch könnten die Kinder und Jugendlichen sowie das Personal gut gerüstet im Präsenzbetrieb bleiben.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg bietet am Donnerstag, 13. Januar, von 19 bis 20 Uhr einen digitalen Informationsabend an. Thema der Veranstaltung ist die Corona-Schutzimpfung für Kinder von fünf bis elf Jahren.

Als Referentinnen und Referenten werden Dr. med. Stephan Illing (Kinder- und Jugendpulmonologe, Infektiologe), Prof. Dr. med. Hans-Georg Kräusslich (Leitung der Virologie, Universitätsklinikum Heidelberg), Julia Wahnschaffe (Geschäftsführerin, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Baden-Württemberg e.V.) und Sebastian Altemüller (Leitung der Stabsstelle Impfen, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg) teilnehmen.

Die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Sie ist unter www.dranbleiben-bw.de/kinderundjugendliche zugänglich. Fragen zu der Veranstaltung können im Vorfeld via E-Mail an frage@dranbleiben-bw.de eingereicht werden. Ein Kinderimpfangebot im Regionalen Impfstützpunkt (RIS) in Königshofen ist derzeit in Planung.

Impftermine im Regionalen Impfstützpunkt (RIS) in Königshofen und in den drei Impfstationen der BBT-Gruppe in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim können unter www.main-tauber-kreis.de/impfen gebucht werden.

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