Tauberbischofsheim

32 neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag 32 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4595, so das Landratsamt in einer Mitteilung an die Presse.

Bei 44 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 130,7.

Schulklasse und vier Kindergartengruppen in Tauberbischofsheim betroffen

Aufgrund eines Infektionsfalls bei einem Kind muss eine Klasse der Christophorus-Schule in Tauberbischofsheim in Quarantäne. Es handelt sich um ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt Lernen für die Jahrgangsstufen 1 bis 9. Ebenfalls in der Kreisstadt wurden jeweils  zwei Gruppen des Katholischen Kindergartens St. Lioba und des Katholischen Kindergartens St. Martin wegen Infektionsfällen unter Quarantäne gestellt.

Gesamte Median-Klinik Hohenlohe unter Quarantäne

In Bad Mergentheim wurde nach weiteren Infektionsfällen die gesamte Median-Klinik Hohenlohe unter Quarantäne gestellt. Bislang galt dies nur für einen Teil der Einrichtung. Die Quarantäne umfasst ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp.

DieLandesregierung hat laut Pressemitteilung außerdem die Antragsfrist der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe II vom 28. April auf den 30. Juni 2021 verlängert. Die Antragsberechtigung der Stabilisierungshilfe II ist an die  Überbrückungshilfe III des Bundes geknüpft. Um die Stabilisierungshilfe II beantragen zu können, müssen Antragsteller nachweisen, dass der rechnerische Zuschuss aus der Stabilisierungshilfe II mindestens zehn Prozent über dem rechnerischen Zuschuss aus der Überbrückungshilfe III liegt.

Das für die erste Jahreshälfte 2021 zentrale, branchenoffene Corona-Hilfsprogramm ist nun die Überbrückungshilfe III. So wird beispielsweise die Fixkostenerstattung für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, von 90 Prozent auf bis zu 100 Prozent erhöht. Unternehmen,die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, können ergänzend einen Eigenkapitalzuschuss von bis zu 40 Prozent erhalten.

Vereinfachte Stundungsanträge bis 30. Juni verlängert

Außerdem haben die Finanzministerien der Länder sich darauf verständigt, auch die Möglichkeiten vereinfachter Stundungsanträge für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen bis 30. Juni zu verlängern. Die Stundungen oder Herabsetzungen sollen den Unternehmen rasch und unkompliziert Liquidität verschaffen. Dank der Vereinfachung müssen bei Anträgen auf Stundung von Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer keine strengen Voraussetzungen für Nachweise erfüllt werden. Ursprünglich wäre die Erleichterung am 31. März ausgelaufen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung des Landratsamtes.

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