Tauberbischofsheim

Drei neue Corona-Fälle bestätigt

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 13. Oktober, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Boxberg, Freudenberg und Igersheim, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Bei einer Person besteht ein Zusammenhang zum aktuellen Infektions-Cluster in Bad Mergentheim. Deshalb musste für weitere Schülerinnen und Schüler aus zwei Klassen des Deutschorden-Gymnasiums in Bad Mergentheim Quarantäne angeordnet werden. Die drei neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Ihre Kontakte werden ermittelt.

Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 626. Derzeit sind laut Pressemitteilung 67 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Dienstag, 13. Oktober, bei 35,6. Damit ist erstmals der Grenzwert der Vorwarnstufe von 35 Fällen erreicht worden. Das Landratsamt weist in diesem Kontext nochmals darauf hin, dass dadurch keine Automatismen ausgelöst werden. Die nächsten Tage müsse jedoch die Lage intensiv beobachtet werden, so dass bei Bedarf durch weitere Regelungen, beispielsweise die Einschränkung privater Feiern, rasch reagiert werden könne.

Bußgeld bei falscher Angabe von Kontaktdaten möglich

Das Land Baden-Württemberg hat die allgemeine Corona-Verordnung ein weiteres Mal angepasst, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die neue Fassung gilt seit Montag, 12. Oktober und beinhaltet ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro bei falscher Angabe von Kontaktdaten. Der Regelsatz wurde auf 100 Euro festgelegt. Zudem hat das Land verschärfte Kontrollen angekündigt, ob die Regelungen eingehalten werden.

Falschangaben von Kontaktdaten werden besonders in der Gastronomie immer wieder festgestellt. Dies verhindert, dass das Gesundheitsamt bei einer Infektion die Kontakte schnell und sicher nachverfolgen kann. Wie Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug in der Pressemitteilung sagt, ist "dieses Verhalten verantwortungslos, da es den Behörden erschwert, durch eine effiziente Kontaktnachverfolgung die Pandemie weiter einzudämmen und die Infektionszahlen unter Kontrolle zu halten".

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