Wenkheim

Ein Stück Geschichte am Leben erhalten

Wolfgang Polak von der jüdischen Gemeinde in Dortmund besichtigte  zusammen mit seiner Tochter den Ausstellungsraum in der ehemaligen Synagoge. Walter Schmidt vom Verein „die schul“ (Mitte) gab Erläuterungen.
Foto: Klaus Reinhart | Wolfgang Polak von der jüdischen Gemeinde in Dortmund besichtigte zusammen mit seiner Tochter den Ausstellungsraum in der ehemaligen Synagoge. Walter Schmidt vom Verein „die schul“ (Mitte) gab Erläuterungen.

Der Synagogenförderverein „die schul“ hatte einen nicht alltäglichen Besuch aus der orthodoxen jüdischen Gemeinde in Dortmund. Diese hat dort über 2500 Mitglieder. Wolfgang Polak, Vorstandsmitglied der dortigen Gemeinde und Friedhofsbeauftragter der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe, nutzte die Urlaubszeit im Taubertal zusammen mit seiner Tochter für einen Abstecher nach Wenkheim, wo es bis 1938 eine jüdische Gemeinde gab. Deren Synagoge entging der Zerstörung in der Pogromnacht und wurde vor über 30 Jahren restauriert und als Gedenkstätte eingerichtet.

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