Tauberbischofsheim

Gerätewagen an das Deutsche Rote Kreuz übergeben

Bei der Übergabe des Fahrzeugs an das Deutsche Rote Kreuz wurden die Mund-Nasen-Bedeckung fürs Foto einen kurzen Moment abgenommen (von links): Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Kreisbereitschaftsleiterin Manuela Döhner, Kreisbrandmeister Andreas Geyer, Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau, Kreisbereitschaftsleiter Marco Genise und Helga Koch vom Sachgebiet Katastrophenschutz des Landratsamtes.
Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis / Markus Moll | Bei der Übergabe des Fahrzeugs an das Deutsche Rote Kreuz wurden die Mund-Nasen-Bedeckung fürs Foto einen kurzen Moment abgenommen (von links): Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Kreisbereitschaftsleiterin ...

Erster Landesbeamter Christoph Schauder hat einen Gerätewagen Transport offiziell an den Kreisverband Tauberbischofsheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übergeben. Das Land Baden-Württemberg hat das Fahrzeug für den Zivilschutz im Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt und finanziert, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Damit sende das Land auch „ein unglaublich wichtiges Signal, dass die Katastrophenschutz-Einheiten auf der Höhe der Zeit sein müssen“, sagte Schauder.

Der Erste Landesbeamte wies bei der Fahrzeugübergabe auch auf die gut funktionierenden Strukturen des Katastrophenschutzes im Main-Tauber-Kreis hin. Die aktuelle Pandemie-Lage mache zudem deutlich, wie wichtig ein gut funktionierender Rettungsdienst ist. In diesem Zusammenhang würdige er die gute Zusammenarbeit zwischen dem Main-Tauber-Kreis als Rechtsaufsichtsbehörde und dem Deutschen Roten Kreuz als Leistungserbringer.

Dem Dank schlossen sich seitens des Roten Kreuzes Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau sowie die beiden Kreisbereitschaftsleiter Manuela Döhner und Marco Genise an. Insbesondere wurde auch die langjährige gute Zusammenarbeit mit Helga Koch vom Sachgebiet Katastrophenschutz des Landratsamtes gewürdigt und ihr zugleich für den bevorstehenden Ruhestand alles Gute gewünscht.

Das übergebene Fahrzeug ersetzt ein älteres Modell und hat ohne Beladung einen Wert von 116 000 Euro. Es wurde von einer Spezialfirma mit einer Hebebühne versehen. Somit kann das Fahrzeug je nach Einsatzlage individuell mit Rollwagen bestückt werden. Maximal ist eine Zuladung von 3000 Kilogramm möglich. Zudem sind drei Sitzplätze vorhanden. Zur weiteren Ausstattung gehören unter anderem Anhängerkupplungen, Funkgeräte, eine Sondersignalanlage, ein Toter-Winkel-Assistent, Ladungssicherungsmaterial, eine Umfeldbeleuchtung sowie eine Einspeisevorrichtung, um den Batterieladestand zu erhalten.

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