Königshofen

Gute Stimmung trotz schlechten Wetters: Das sagen Veranstalter, Organisation und Schausteller zur Königshöfer Messe

Durchwachsenes Wetter machte es den Machern der Königshöfer Messe teilweise schwer. Trotzdem strömten viele Menschen zum Volksfest im Taubertal.
Foto: Matthias Ernst | Durchwachsenes Wetter machte es den Machern der Königshöfer Messe teilweise schwer. Trotzdem strömten viele Menschen zum Volksfest im Taubertal.

Bei der Pressekonferenz im Gasthaus "Rose" in Königshofen gab es viele fragende Gesichter. Denn normalerweise kennt man bei der Königshöfer Messe, die es schon über 600 Jahre gibt, kein schlechtes Wetter. Doch das vergangene Wochenende hatte mit viel Regen und Kälte eine Ausnahme gemacht und nicht ganz so viele Menschen auf den Königshöfer Festplatz gelockt, als sonst. Nur Festwirt Hans Peter Küffner ist zufrieden.

Die Tauberfrankenhalle sei am Abend immer voll gewesen. Für die Stimmung beim Seniorennachmittag sorgte Stargast "Bata Ilic". Einzig der in diesem Jahr erstmalig aufgebaute Biergarten werde nicht so angenommen, wie gewünscht. Außengastronomie bei unter 20 Grad und Regen sei problematisch, hat auch Daniel Asmuß, Betreiber der "Gänseliesel", festgestellt. "Bei Regen setzt sich keiner draußen hin", so Asmuß.

Marktmeister hofft auf besseres Wetter

Marktmeister Jan Raddatz ganz zufrieden, auch wenn er, wie Bürgermeister Lukas Braun auf ein besseres zweites Wochenende hofft. Die Vorzeichen stehen gut, dass das zweite Messewochenende für Vieles entschädigt, was am ersten Wochenende nicht so gelaufen ist.

Die Menschen sind aber trotzdem im Kauflaune, hat Marie Louise Wenderoth, Geschäftsführerin von Stüß Waffeln festgestellt. Ihr Geschäft am Haupteingang gehe gut bis sehr gut. Die Menschen hätten auch ein wenig Zeit, sich zu unterhalten, hat sie festgestellt. Es sei eine sehr entspannte Messe für die Besucher und Besucherinnen.

Keine größeren Zwischenfälle laut Polizei

Das liegt wahrscheinlich auch an der Organisation im Vorfeld. Marktmeister Jan Raddatz und Andreas Buchmann, Leiter des Ordnungsamts der Stadt Lauda-Königshofen sehen sich in ihrer Arbeit bestätigt. Die Messe verlaufe friedlich. Größere Zwischenfälle gab es bisher nicht, wie der Polizeiposten Lauda-Königshofen bestätigte.

Auch bei den Parkplätzen auf den Wiesen, die von den Königshöfer Vereinen und der KJG Lauda betrieben werden, habe man trotz des Regens kaum Schwierigkeiten gehabt. Die Menschen seien sehr vorsichtig unterwegs und wo es zu größeren Ansammlungen von Matsch komme, helfe der städtische Bauhof schnell und unkompliziert.

Auch Sabine Dattenberg, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WIF) Lauda-Königshofen, spricht von positiven Erlebnissen auf der Gewerbemesse Agima. Die Verkleinerung auf nur noch zwei Hallen kommt überwiegend gut an, auch wenn einige Aussteller, wie die großen Autohäuser der Region, vermisst werden.

Einige langjährige Aussteller fehlen auf der Messe

"Zahlreiche der sonst teilnehmenden Firmen müssen parallel zu Akquise und Kundenkontakt auf der Agima noch dazu in partiell herausfordernden oder schwierigen Zeiten ihren Betrieb stemmen, sodass es oft auch an Standpersonal fehlt", sagt Dattenberg. "Zudem sind Ausfälle von Firmen zu verkraften, bei denen die Inhaber altersbedingt den Ruhestand nach Corona vorgezogen haben oder krankheitsbedingt Personalmangel herrscht", so die Gründe laut Agima-Chefin, warum einige langjährige Aussteller in diesem Jahr fehlen.

Unterm Strich seien die ausstellenden Betriebe und Dienstleister im Großen und Ganzen aber zufrieden. Es würden viele Geschäftsabschlüsse getätigt. Die Menschen haben Lust auf die Königshöfer Messe, hat Bürgermeister Lukas Braun festgestellt. Er sowie alle Beteiligten hoffen nun auf ein schwungvolles zweites Wochenende, das am Sonntagabend mit einem Feuerwerk endet.

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