Bad Mergentheim

Klinik-Clowns erhalten 1500 Euro Spende

Die 2. Vorsitzenden Manuela Zahn und Firmenchef Dieter Ertl bei der Spendenübergabe.
Foto: Firma Dieter Ertl Einrichtungen | Die 2. Vorsitzenden Manuela Zahn und Firmenchef Dieter Ertl bei der Spendenübergabe.

Seit mehr als zehn Jahren bringen die Klinik-Clowns Nanni und Frosch Freude und Lächeln in die Krankenzimmer auf der Kinderstation im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. Da es sich dabei um eine allein aus Spenden finanzierte Aktion handelt, freut sich der Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim e. V. ganz besonders über die großzügige Unterstützung der Firma Dieter Ertl Einrichtungen – Innenausbau aus Igersheim, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit seiner Spende über 1500 Euro habe das familiäre Unternehmen viele weitere Auftritte der Klinik-Clowns gesichert.

"Die Arbeit für kranke Kinder ist so wichtig für alle betroffenen Familien, aber auch für die Freunde und Freundinnen der Betroffenen. Das wollen wir von Herzen gern mit unserer Spende für die Klinik-Clowns unterstützen", wird Firmenchef Dieter Ertl in der Mitteilung zitiert.  Er dankte außerdem den Ärztinnen und Ärzten sowie den Pflegekräften der Kinderstation für "ihre wertvolle Arbeit während des gesamten Jahres". Es sei ihm daher ein großes Anliegen, dass die Spende den Klinik-Clowns zugutekomme, welche nicht nur den Klinikalltag für die kranken Kinder erhellen, sondern auch die Mitarbeitenden ein Stück weit in ihrer täglichen Arbeit entlasten.

Klinik-Clowns vermitteln Hoffnung

Manuela Zahn, 2. Vorsitzende des Caritas-Fördervereins, welche die Spende unter Einhaltung der geltenden Corona-Regelungen entgegen genommen hatte, veranschaulichte die Idee hinter dem Spendenprojekt. "Unsere Klinik-Clowns können dank Spenden im Moment sogar wöchentlich ins Caritas kommen. Nanni und Frosch stärken den Lebensmut der Kinder und vermitteln durch ihr offenes Wesen Lebensfreude und ein Stück Hoffnung auf gesund werden und Normalität", sagte sie.

Das unterstütze erwiesenermaßen die medizinische Therapie und reiße die Kinder aus dem oft monotonen Klinikalltag, der gerade in der Corona-Zeit durch Besuchsbeschränkungen zusätzlich erschwert sei. Hinzu komme, dass die Krankenkassen nicht für die humorvollen Einsätze der Klinik-Clowns aufkommen. "Es steht zwar fest, dass Lachen den Heilungsprozess unterstützt, aber ohne Spenden wären Einsätze wie die der Klinik-Clowns gar nicht möglich", so Zahn.

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