Tauberbischofsheim

Meistergründungsprämie startet im Main-Tauber-Kreis

Ab sofort können Jung-Meister im Land die neue Meistergründungsprämie in Form eines Tilgungszuschusses beantragen, wie aus einer Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Wolfgang Reinhart hervorgeht. "Unser Landkreis lebt von echten 'Meistern'. Die Unterstützung durch die Meistergründungsprämie ist ein wichtiger Schritt", so Reinhart. Mit der Prämie soll ein starkes Zeichen gesetzt und die Meisterausbildung noch attraktiver gemacht werden, heißt es weiter. "Unsere Meister im Land sollen bei ihren Gründungsvorhaben bestmöglich und frühzeitig unterstützt werden", wird der Landtagsabgeordnete in der Pressemitteilung zitiert.

Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung stünden bis zum Jahr 2022 rund 21 000 Betriebe im Land zur Übergabe an. "Unsere Region und gerade wir im Südwesten sind traditionell mittelständisch geprägt. Von der Fortführung dieser Betriebe hängen viele Arbeitsplätze ab. Deshalb wollen wir Meister nicht nur bei einer Gründung, sondern auch bei einer Unternehmensnachfolge den Rücken stärken", so Reinhart. "Mit der Ausgestaltung der Meistergründungsprämie sichern wir so auch das Fortbestehen dieser Betriebe – und damit Arbeitsplätze."

Die Gründungsprämie wird als Tilgungszuschuss von bis zu 10 000 Euro in die bestehenden Finanzhilfen der L-Bank, die Startfinanzierung 80 und die Gründungsfinanzierung aufgenommen, und damit eine möglichst unbürokratische Einführung und Umsetzung gewährleistet, heißt es in der Mitteilung. Die Antragstellung erfolge dabei weiterhin über die Hausbanken. Für die Förderung der Meistergründungsprämie stehen insgesamt bis zu 1 Million Euro jährlich bereit,  heißt es weiter.

Für Gründung oder Übernahme eines Betriebs

Die Prämie können Jungmeister beantragen, die sich in Baden-Württemberg selbstständig machen und innerhalb von 24 Monaten nach ihrer Meisterprüfung die Darlehensförderung nach dem Programm Gründungsfinanzierung bei der L-Bank beantragen, so die Mitteilung. Die Meister können einen Handwerksbetrieb neu gründen, einen bestehenden Betrieb übernehmen oder sich an einem bestehenden Betrieb beteiligen. Somit können auch junge Meister aus anderen Bundesländern von der Förderung profitieren, sofern sie sich in Baden-Württemberg selbständig machen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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