Tauberbischofsheim

Schulen und Kitas zunächst weiter geschlossen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 11. Januar, zwölf Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Lauda-Königshofen, Niederstetten und Wertheim. Es handelt sich in mindestens sechs Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 2531.

Mittlerweile sind 26 weitere und damit insgesamt 2237 Personen wieder genesen. Derzeit sind 260 Personen aktiv von einer Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 6, Bad Mergentheim: 71, Boxberg: 45, Creglingen: 3, Freudenberg: 30, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 2, Igersheim: 4, Königheim: 1, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 20 (+1), Niederstetten: 2 (+1), Tauberbischofsheim: 10, Weikersheim: 9, Werbach: 0, Wertheim: 46 (+10) und Wittighausen: 2.

Das Gesundheitsamt hat am Montag, 11. Januar, drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt sich um eine über 80-jährige und eine unter 70-jährige Frau sowie um einen über 80-jährigen Mann. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 34 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 14 im neuen Jahr. 

Sieben-Tage-Inzidenz

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am 11. Januar bei 135,2. Eine Woche zuvor, am Montag, 4. Januar, lag er bei 155,6. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (4. bis 10. Januar) je 100 000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Die Landesregierung hat entschieden, wie die Beschlüsse zur Verlängerung des bundesweiten Lockdowns bis zunächst Sonntag, 31. Januar, in den Schulen und Kitas umgesetzt werden sollen. Unter Normalbedingungen hätten Unterricht und Betreuung nach dem Ende der Weihnachtsferien am Montag, 11. Januar, wieder begonnen. Nun bleiben Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie Einrichtungen der Kindertagespflege zunächst weiterhin geschlossen. Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperliche und motorische Entwicklung bleiben geöffnet.

Für Grundschüler tritt während der Schulschließung an die Stelle des Präsenzunterrichts das Lernen mit Materialien, das entweder analog oder digital erfolgen kann. Für die Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 5 wird Fernunterricht angeboten. Sofern schriftliche Leistungsfeststellungen in den weiterführenden Schulen für die Notenbildung zwingend erforderlich sind, können diese in Präsenz vorgenommen werden.

Mit Rücksicht auf die besondere Situation der Schülerinnen und Schüler, die vor ihren Abschlussprüfungen stehen, kann für sie ergänzend zum Fernunterricht auch Präsenzunterricht angeboten werden. Für Kinder in Kindertageseinrichtungen sowie Einrichtungen der Kindertagespflege sowie für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 7, deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind, wird wieder eine Notbetreuung eingerichtet.

Ziel des Landes ist darüber hinaus, Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege sowie Grundschulen und SBBZ mit den weiteren Förderschwerpunkten sowie Schulkindergärten ab Montag, 18. Januar, wieder flächendeckend zu öffnen. Auch für die Abschlussklassen soll es ab dem 18. Januar nach Möglichkeit mit dem Präsenzunterricht weitergehen, so die Mitteilung. 

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