Bad Mergentheim

Tourismus-Marketing mit "Gläserdame Fiona" und "Schnitzeljagd"

Mit dem Projekt "Quelle der Vielfalt" präsentiert Bad Mergentheim eine interaktive "Schnitzeljagd" durch die Stadt, bei der die Gläserdame Fiona sich auf dem Smartphone meldet.
Foto: Björn Hänssler | Mit dem Projekt "Quelle der Vielfalt" präsentiert Bad Mergentheim eine interaktive "Schnitzeljagd" durch die Stadt, bei der die Gläserdame Fiona sich auf dem Smartphone meldet.

Die Corona-Krise bedeutet gerade für eine Tourismusstadt wie Bad Mergentheim einen deutlichen Einschnitt. Umso wichtiger sind kreative Ideen, um mit den Gästen in Kontakt zu bleiben, heißt es in einer Pressemitteilung der Tourist-Info.

Wie wirbt man für einen Urlaubsort, wenn keiner reisen darf und alle Freizeiteinrichtungen geschlossen sind? Die Tourist-Information der Kurstadt hat dazu eine klare Botschaft: "Bad Mergentheim wartet auf Sie!" Unterlegt wird das auf diversen Internet-Kanälen zum Beispiel mit aktuellen 360-Grad-Panoramen des aufblühenden Kurparks. So kommt auf digitalem Wege doch ein wenig Frühlingserwachen 2020 zu den Gästen.

"Generell erweist es sich in der aktuellen Lage als Glücksfall, dass wir in der Runde aller touristischen Leistungsträger schon früh innovative Digital-Projekte auf den Weg gebracht haben", sagt Verkehrsdirektor Kersten Hahn. Ein besonders ehrgeiziges Format ist die so genannte "Quelle der Vielfalt", die unter www.quelle-der-vielfalt.de auf jedes Smartphone geladen werden kann.

Kaum sei das passiert, melde sich auch schon die virtuelle "Gläserdame Fiona" aus dem Brunnentempel mit einer interaktiven Geschichte, die durch ganz Bad Mergentheim und die Umgebung führe, erläutert die Pressemitteilung: Hier werden Aufgaben gelöst, Punkte gesammelt und Belohnungen erspielt. Per SMS, über Anrufe von Fiona und Online-Informationen wird der Nutzer zum Teil der Geschichte und entscheidet selbst, wie und wann diese endet. Dabei lässt sich zudem die ganze Vielfalt Bad Mergentheims entdecken.

Aber auch die im vergangenen Jahr erstmals präsentierten 3D-Touren für so genannte "Virtual-Reality-Brillen" bietet die Stadt nun gezielt an. Hier kann man sich bequem von zu Hause aus hinauf auf den Münsterturm, mitten ins Wolfgehege des Wildparks oder ins Innere der Marienkirche begeben. Um die Führungen auch ohne VR-Brille zugänglich zu machen, sind sie inzwischen auch als Videos abrufbar, in denen sich mit der Computer-Maus navigieren und der Blick in alle Richtungen steuern lässt.

Verschieben statt stornieren

"Wir versorgen derzeit alle Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen mit dem aktuellen Bildmaterial und den digitalen Angeboten, die wir vorbereitet haben", berichtet Veronika Morgenroth, Leiterin der Tourist-Information. So könne jeder Betrieb seine Stammgäste noch einmal zusätzlich und ganz gezielt ansprechen. "Unser Ziel ist es, dass die Gäste ihren Urlaub in Bad Mergentheim verschieben statt stornieren", sagt Veronika Morgenroth.

Alle Apps, Videos, 360-Grad-Panoramen und mehr sind auf www.bad-mergentheim.de in der neuen Rubrik "Virtueller Urlaub" zu finden, die direkt auf der Startseite angezeigt wird.  Auch für jene Bürger der Stadt, die derzeit nicht viel rauskommen, soll dieses Angebot eine inspirierende Fundgrube sein.

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