Bad Neustadt

Bio-Brotbox: gesundes Frühstück für Erstklässler in Rhön-Grabfeld

Die Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld möchte eine Bio-Brotbox-Aktion im Landkreis starten. Was sich Maike Hamacher darunter vorstellt und wie weit sie in der Planung ist.
Ein gesundes Frühstück ist wichtig für Kinder. Deswegen möchte Maike Hamacher von der Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld eine Bio-Brotbox für Erstklässler auf den Weg bringen.
Foto: dpa/Schmidt | Ein gesundes Frühstück ist wichtig für Kinder. Deswegen möchte Maike Hamacher von der Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld eine Bio-Brotbox für Erstklässler auf den Weg bringen.

"Ernährungsberatung für Kinder und Jugendliche ist sehr wichtig. Es ist sinnvoll so auf den Stellenwert von gesunder Ernährung aufmerksam zu machen", sagte Landrat Thomas Habermann bei der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule, Sport und Gesundheit im Landratsamt. Dort stellte Maike Hamacher, Leiterin der Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld, eine Bio-Brotbox-Aktion für Erstklässler vor.

"Meine Idee wäre es, jedes Schuljahr Brotboxen für Schulanfänger zu befüllen und so für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren", erklärt Hamacher. Dabei könne für die Aktion auf regionale Bio-Lebensmittel zurückgegriffen werden. Außerdem gibt es bereits eine bundesweite Initiative aus Berlin "Bio-Brotbox", die wiederverwendbare Kunststoffbrotboxen und Informationsmaterial zur Verfügung stellt. "Dabei sind natürlich nicht zwingend auf diese Initiative angewiesen, aber die zugrundelegende Idee finde ich gut", merkt Habermann an. 

Ziel der Aktion sei es, Kinder frühzeitig über die Herkunft und den Stellenwert von regionalen Lebensmitteln zu sensibilisieren, sagt Hamacher. Außerdem gebe man ihnen so Anregungen wie ein tägliches Frühstück aussehen kann. "Zusätzlich wären auch Unterrichtseinheiten zu dieser Thematik vorstellbar", sagt sie.

Nicht nur Schüler profitieren von der Aktion

Und nicht nur Schüler würden von der Aktion profitieren. Es sei in diesem Zusammenhang auch möglich, Bio-Lebensmittel aus der Region zu fördern und einen Kontakt von Eltern, Lehrern und Schülern zu den Erzeugern herzustellen. 

"Ich bin gerade dabei, ein umsetzbares Konzept zu entwickeln", so Hamacher. Sie informiere sich über verschiedene Initiativen und Partner, die sie für die Aktion kontaktieren könnte. Danach werde sie das Projekt auch an Schulen vorstellen. "Zunächst könnte auch testweise je eine Schule aus der Allianz teilnehmen, um zu beobachten wie die Idee angenommen wird", merkt sie weiter an. Den Beginn der Aktion könne sich Hamacher für das Schuljahr 2021/22 vorstellen.

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