Bad Neustadt

Die Glosse: Derbleckt, sagt der Mazi!

Fastenpredigt einmal anders: Maximilian Schafroth derbleckte die Politiker in diesem Jahr digital auf dem Nockherberg.
Foto: Tobias Hase, dpa | Fastenpredigt einmal anders: Maximilian Schafroth derbleckte die Politiker in diesem Jahr digital auf dem Nockherberg.

Starkbierostich aufm Nockherberch. Mer hat sich des Spetakl heüer kaum fürstell könn, ower wos dr Bayerische Rundfunk alles o technischem Brimborium nei den Paulaner-Bierdembel gezauwert hat, alle Achtung. Zich prominente on wenicher prominente Zuschauer o die Bildschirmlich, dr Maxi Schafroth als Predicher, für sich aufgereiht sei Ministrane vo A wie Aigner bis S wie Scholz, ein Superbild.

Wie die sich präsenitert hömm? Ausbaufähich wär des allemoal. Es schönst Bild debei, där FDP-Fuzzy, Hager hesst här, glaub ich, mit e ganz Batterie Flasche nawed sich. Ha, ha, Eigentor nennt mer sowos. Die grüe Ömmerguetelauneongrinsbacke-Katharina quatscht dem Maxi efoch dezwösche. Ja, Himmel, weiß die net, dass mer in e Predicht net efoch neipredicht on aach e moal die Gosche zu halle hat, wann mer net gefreecht is.

Ein Maut-Entschuldichungsliedle

Dass dr Maxi den Eiwanger Hubsi zum Halbgott Dionysos in die Nähe vom Markus befördert hat, is scho gewagt, mein ich, weil jo scho in dr Bibl stett: „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben.“ Ower des hätt scho wos, dr Hubsi als Gott des Wahnsinns on der Ekstase geistert durch en bayerische Landtooch. Ein Bild für Götter. Dann dr Scheuer Andi bei dem Maut-Entschuldichungsliedle. Ohne es Gesicht zu verziehn, hat härs hinner sich gebrocht, nochm Motto: „Ühr könnd mich alle am A….ermittwoch besüch.“

Dr Armin. Jessas. Där hätt sich besser statt neis Rathaus in Aachen nei den Ordenskäfich vom tierische Ernst hock söll. Do wär här besser aufgehobe. On dass irchend e bayerischer Luggi (Ludwig) in Aachen zum Könich gekrönt worn is, wie här behaupt hat, spricht eher net für ihn. Punkt. Den Vochel hat dann sicher dr Olaf obgeschosse. Für mich hat här gewirkt wie es Leiden Christi mit dem Fronleichnamstischtüchle für sich. Ich hätt mir noch gewünscht, dass drauf gestanne wär: „Hochgelobt und gebenedeit sei….“ 

Servus, schütts nei

Vollkommen loesgelöst dr Markus. Kee Wonner. Sei Beitrooch vom Maxi  gehört eindeütich in die Kategorie „Bundeskanzler-Bewerbung“. Die „Planierraupe“ on den "Geisenpeter" steckt där mit en hinnerhältiche Schmunzler locker weg. Dr Gipfl vo allem. Purer Neid beim Trinkspruch für den Ministerpräsidente vom Armin: „Salve pater patriae! Bibas, princeps optime.“ Sei gegrüßt, Vater des Vaterlands! Trink, bester Fürst.“ Des muess mer net wörtlich übersetz, mei liewer Armin. Des gedd in Bayern so: „Grües di alter Spezl, schwamms obi“ oder in gutem fränkisch: „ Servus mei Liewer, schütts nei.“

Ned auszudenke

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Rhön-Grabfeld und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Bad Neustadt
Manfred Zirkelbach
Bayerischer Rundfunk
Jesus Christus
Neid
Nockherberg
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (1)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!