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Mellrichstadt: Geocaching als Rhönklub-Beitrag zum Ferienprogramm

Mellrichstadt

Geocaching als Rhönklub-Beitrag zum Ferienprogramm

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    An zehn Wegpunkten auf der Schnitzeljagd 2.0 mussten die kleinen Schätze gesucht und gefunden werden, um an die Informationen zu gelangen, die zur nächsten Etappe und zum Ziel führten.
    An zehn Wegpunkten auf der Schnitzeljagd 2.0 mussten die kleinen Schätze gesucht und gefunden werden, um an die Informationen zu gelangen, die zur nächsten Etappe und zum Ziel führten. Foto: Georg Will

    Als die Menschen früher auf Schnitzeljagd gingen, folgten sie einer Fährte, einer in der Natur gelegten Spur, über angelegte Wegzeichen, die vom Normalzustand des natürlichen unberührten Umfeldes abwichen. Wer sie entdeckte, gelangte etappenweise zum Ziel und zum gesuchten Schatz. Solche Pfadfinderspiele im Freien haben sich seit dem vorigen Jahrhundert gewandelt und nennen sich heute in unserem digitalen Zeitalter beispielsweise Schnitzeljagd 2.0 oder Geocaching.

    Zu solch einer modernen Schatzsuche lud der Rhönklub-Zweigverein Mellrichstadt die Ferienkinder ein zum Startpunkt Streuwiese. Familienwartin Ulli Sterzinger stattete die 15 angemeldeten Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren mit "Garmin-GPS-Geräten" für das Suchspiel aus und erläuterte die Bedienung der Ortungsgeräte. Sie funktionieren über die Eingabe der Erd-Koordinaten für die zu suchenden Wegpunkte. Richtig eingegeben, zeigt der digitale Kompass die Gehrichtung an, welcher die Kinder zielgerichtet und bereitwillig folgten. An den jeweiligen Wegpunkten angelangt, war die Fähigkeit gefragt, durch gutes Hinsehen, den Schatz zu finden - einen kleinen Behälter, der gewöhnlich dort nicht hängt oder liegt.

    Nach wenigen Suchminuten hatten die Kinder die Schätze jeweils gefunden, welche auf einem Zettelchen die nächsten beiden Koordinatenangaben enthielten. Nun hieß es wieder: Richtig eingeben, Kompass folgen und marschieren, suchen und finden. Insgesamt zehn Stationen hatte Ulli vorbereitet, welche die Kinder durch den Stadtmauerzwinger oberhalb der Streu, durch den Hofmannshain, über den Streusteg an der Burgmühle, durch eine Gartenanlage zum Gerlachsgraben und hinauf zum Segelflugplatz führte. Der letzte Suchpunkt war am hinteren Gartentor des Anwesens von Franz Margraf, dem Rhönklub-Vorsitzenden, platziert.

    Am Ziel angelangt, durfte die Kinderschar in sein Waldgartengrundstück eintreten, wurden dort mit Kuchen und Getränken versorgt und durften dann noch frei im eingezäunten kleinen Wäldchen spielen. Nachdem alle viel Spaß damit hatten, ermunterte Ulli die Kinder, noch ein weiteres Angebot des Rhönklubs auszuprobieren, nämlich an der Familienrallye teilzunehmen, welche man seit Mitte Mai zu jeder Zeit machen kann. Wer sie absolviert und die Lösung findet, kann später einen schönen Sachpreis gewinnen. Locker, gut gelaunt und mit viel Gesprächsstoff unterwegs wanderte die muntere Kinderschar wieder zurück zur Streuwiese. Drei erlebnisreiche Stunden vergingen wie im Fluge.

    Von: Georg Will, für den Rhönklub-Zweigverein Mellrichstadt

    Jeder gefundenen Schatz auf der Schnitzeljagd 2.0 enthielt einen Papierschnipsel mit den Koordinatenangaben, die den Weg zum nächsten Schatz wiesen. Ulli Sterzinger musste immer wieder Hilfestellung leisten bei der Bedienung der Ortungsgeräte.
    Jeder gefundenen Schatz auf der Schnitzeljagd 2.0 enthielt einen Papierschnipsel mit den Koordinatenangaben, die den Weg zum nächsten Schatz wiesen. Ulli Sterzinger musste immer wieder Hilfestellung leisten bei der Bedienung der Ortungsgeräte. Foto: Georg Will
    An zehn Wegpunkten auf der Schnitzeljagd 2.0 mussten die kleinen Schätze gesucht und gefunden werden, um an die Informationen zu gelangen, die zur nächsten Etappe und zum Ziel führten.
    An zehn Wegpunkten auf der Schnitzeljagd 2.0 mussten die kleinen Schätze gesucht und gefunden werden, um an die Informationen zu gelangen, die zur nächsten Etappe und zum Ziel führten. Foto: Georg Will
    Jeder gefundenen Schatz auf der Schnitzeljagd 2.0 enthielt einen Papierschnipsel mit den Koordinatenangaben, die den Weg zum nächsten Schatz wiesen. Ulli Sterzinger musste immer wieder Hilfestellung leisten bei der Bedienung der Ortungsgeräte.
    Jeder gefundenen Schatz auf der Schnitzeljagd 2.0 enthielt einen Papierschnipsel mit den Koordinatenangaben, die den Weg zum nächsten Schatz wiesen. Ulli Sterzinger musste immer wieder Hilfestellung leisten bei der Bedienung der Ortungsgeräte. Foto: Georg Will
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