Sandberg

Sandberg: Wohnmobilstellplatz kommt

Am Wanderparkplatz oberhalb Sandbergs soll ein Wohnmobilstellplatz entstehen. Die entsprechenden Änderungen im Flächennutzungsplan und die Erstellung eines Bebauungsplans wurden im Gemeinderat beschlossen.
Foto: Marion Eckert | Am Wanderparkplatz oberhalb Sandbergs soll ein Wohnmobilstellplatz entstehen. Die entsprechenden Änderungen im Flächennutzungsplan und die Erstellung eines Bebauungsplans wurden im Gemeinderat beschlossen.

Auf dem Wanderparkplatz oberhalb von Sandberg soll ein Wohnmobilstellplatz ausgewiesen werden. Dazu müssen aber noch verschiedene Weichen gestellt werden.

Die Gemeinde Sandberg beabsichtigt, auf dem Wanderparkplatz oberhalb Sandbergs einen Wohnmobilstellplatz auszuweisen. Damit für den Bereich ein Bebauungsplan erstellt werden kann, muss zunächst der Flächennutzungsplan geändert werden.

In Schmalwasser soll ein Standort für Lagerhallen ausgewiesen werden, da ein erhöhter Bedarf an Hallen für die Unterbringung von diversen Gerätschaften bestehe. Auch hier muss für den infrage kommenden Bereich, in der Verlängerung des Birkenweges in Richtung Söller (Sandberg), der Flächennutzungsplan geändert werden, um im weiteren Verfahren den Bebauungsplan erstellen zu können. Die Gemeinderäte stimmten beiden Verfahren zu. Im nächsten Schritt folgt die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange.

Instandhaltung der Wirtschaftswege

Unverändert bleibt die Regelung mit den Jagdgenossenschaften in Bezug auf die Instandhaltung der Wirtschaftswege. Wie bisher üblich, beteiligt sich die Gemeinde Sandberg an den entstandenen Kosten mit einem Beitrag von maximal 2040 Euro pro Jahr und Jagdgenossenschaft. Nicht in Anspruch genommenes Budget stehe maximal ein weiteres Jahr zur Verfügung, informierte Bürgermeisterin Sonja Reubelt. Da es sich um keine pauschale jährliche Zahlung handelt, können die Gelder nur durch Einreichen von Rechnungen abgerufen werden.

"Die Gemeinde verzichtet im Gegenzug auf die Auszahlung des Jagdschillings, in der Erwartung, dass die Jagdgenossenschaften auch in den Wegebau investieren", machte die Bürgermeisterin deutlich. "In der Vergangenheit sei das Budget teilweise nicht abgerufen worden und somit keine Wegeinstandhaltungsmaßnahmen vorgenommen worden." Um die Wege allerdings in ordentlichem Zustand zu halten, seien regelmäßige Instandhaltungen notwendig. Da diese Vorgehensweise von den gesetzlichen Regelungen abweiche, sei diese, nach einer Anregung durch die überörtliche Rechnungsprüfung, durch den Gemeinderat zu bestätigen. Auf die Frage von Erwin Voll (Langenleiten) wer darüber bestimme welche Wege wann instand gesetzt werden, erläuterte Reubelt: "Die Jagdgenossen regeln das unter sich. Die Gemeinde hat keinen Einfluss darauf."  

Mobilfunkmast in Schmalwasser

Zugestimmt wurde dem Bau eines Mobilfunkmastes in Schmalwasser. Bereits in 2019 fand hierzu eine Bürgerinformationsveranstaltung statt, sodass nun ohne weitere Diskussion dem Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde.

Zugestimmt wurde der Erweiterung einer bestehenden Garage, Überbau mit Errichtung von Wohnraum in Sandberg sowie der Errichtung eines Carports und Anbau an eine bestehende Garage in Langenleiten. Positiv wurde auch der Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Carports in Langenleiten entschieden. Die Sandberger Musikanten bekommen von der Gemeinde Sandberg einen Zuschuss in Höhe von 270 Euro für die Beschaffung eines Kasten-Anhängers für Live-Equipment.  Für die Vermessung des Dorfplatzes Kilianshof wurde das Vermessungsbüro Schneider beauftragt, die Kosten liegen bei 560 Euro.

Die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes soll künftig stärker nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet werden. Aus diesem Grund wurde die Abteilung "Küppel" bei Kilianshof durch Förster Michael Heinrich und Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde begangen. Es wurden 25 Biotopbäume mit Höhlen von Schwarzspechten beziehungsweise Dohlen gefunden. Diese Biotopbäume verfügen über eine hohe ökologische Wertigkeit. Ein Verzicht auf die Holznutzung dieser Bäume für die Dauer von 12 Jahren wird mit einer Prämie von 125 bis 160 Euro pro Baum gefördert. Ein entsprechender Förderantrag soll gestellt werden.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Rhön-Grabfeld und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Themen & Autoren
Sandberg
Marion Eckert
Bau
Bauanträge
Bebauungspläne
Bürgermeister und Oberbürgermeister
Flächennutzungsplanung und Flächennutzungspläne
Instandhaltung
Kilianshof
Langenleiten
Michael Heinrich
Naturschutzbehörden
Sandberger Musikanten
Stadträte und Gemeinderäte
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (3)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!