Wülfershausen

Zufrieden mit den Fördermitteln für den Kindergarten in Wülfershausen

Eine Quartiersmanagerin und ein Bauausschuss werden in Zukunft an der Entwicklung der Gemeinde mitarbeiten.
Foto: Regina Vossenkaul | Eine Quartiersmanagerin und ein Bauausschuss werden in Zukunft an der Entwicklung der Gemeinde mitarbeiten.

Der Gemeinderat ändert seine Geschäftsordnung: Ein vorberatender Bauausschuss wird eingerichtet, beschlossen die Kommunalpolitiker in der jüngsten Sitzung. Je zwei Mitglieder aus der Partei und der Wählergruppe werden dazugehören, wie in einer Vorberatung vorgeschlagen wurde. Für die Freien Wähler Wülfershausen/Eichenhausen sind dies Bernhard Kießner und Willi Irtel, Stellvertreter ist Jürgen Gensler, für die CSU gehören Steffen Englert und Theresa Koob dazu, als Stellvertreter ist Heribert Schustek dabei. Der Bauausschuss bereitet vor, beschlossen wird weiterhin im Gemeinderat. Den Vorsitz des Ausschusses hat der Bürgermeister oder seine Stellvertreter.

Eine Baugenehmigung wurde diskutiert: Die Firma WWS Infrastruktur aus Markt Erlbach stellte einen Bauantrag auf Errichtung eines Umspannwerks am Renshag. Das Bauvorhaben ist privilegiert, weil es der öffentlichen Versorgung mit Elektrizität dient. Damit wird der Einspeisung von Strom aus Windkraft der Weg geebnet, ein Neubeschluss war fällig, weil der Betreiber gewechselt hat. Die Zustimmung erfolgte mit einer Gegenstimme.

Sanierung des Schulgebäudes

Formsache war die Tektur der Gemeinde bezüglich der Sanierung des Schulgebäudes und des Anbaus, weil sich entgegen der ursprünglichen Planung kleine Änderungen ergaben bezüglich der Gebäudeabmessungen, der Fensteraufteilung und der Attikahöhe (Aufkantung des Flachdaches), außerdem konnte auf die ursprünglich geplante Ertüchtigung der Unterzüge des Altbaus verzichtet werden.

Beschlossen wurde die Bedarfsanmeldung für die Städtebauförderung. Im Jahr 2022 werden 20 000 Euro für die Erstellung einer Gestaltungssatzung gemeldet, für das Jahr 2023 bis 2025 je 10 000 Euro für die Sanierungsberatung sowie für das Jahr 2023 für das kommunale Förderprogramm 20 000 Euro und für die beiden Folgejahre je 30 000 Euro.

Kosten übernimmt der Landkreis

"Was bringt es uns, dem Tourismusverband Haßberge beizutreten?", fragten sich die Gemeinderäte. Wie Bürgermeister Wolfgang Seifert erläuterte, kam die Anregung aus der Grabfeld-Allianz anlässlich eines gemeinsamen Radwege-Leader-Projekts (wir berichteten). Aus Sicht der Gemeinde wäre ein Beitritt wünschenswert, machte er klar, vielleicht könnte man Bürger dazu ermutigen, Fremdenzimmer anzubieten und ähnliches. Die Kosten für die Mitgliedschaft in Höhe von 12 000 Euro pro Jahr würde der Landkreis übernehmen. Die Gemeinderäte stimmten schließlich zu, auch dem Beitritt zum Dachverband "Tourismusverband Franken e. V.", allerdings muss dort der Beitrag von 250 Euro pro Jahr selbst bezahlt werden.

Wegen des Entfallens der Geheimhaltungsgründe gab der Bürgermeister bekannt, dass Auftragsvergaben erfolgt sind, und zwar bezüglich des Krippenanbaus: Mit der Errichtung eines Fettabscheiders (14 303 Euro) und mit Auskofferungsarbeiten (Nachtrag, 35 700 Euro) wurde die Firma Wirsing Betonbau beauftragt, mit Gerüstarbeiten die Fa. V+A Wagner (25 801 Euro). Die Bauleitplanung für ein neues Baugebiet im Osten Wülfershausens geht an die Fa. Baurconsult, die Tiefbauplanung für das Baugebiet Mühlhauck II in Eichenhausen an das Büro TBW in Eltmann.

Hohe Förderung für den Kindergarten

Am Ende der Sitzung bestätigte der Bürgermeister offiziell den Förderbescheid der Staatsministerin Carolina Trautner: Für den Bau der Kinderkrippe erhält die Gemeinde 612 000 Euro und noch einmal 962 000 Euro aus den BayFAG-Mitteln. Damit könne man sehr zufrieden sein, so Seifert. Außerdem kam die Förderzusage für die Quartiers-Managerin in Höhe von 80 000 Euro für vier Jahre. Die Seniorenfeier und die betriebliche Feier in Wülfershausen sind abgesagt. Ein Dankeschön richtete zweiter Bürgermeister Willi Irtel an alle, die sich an der gelungenen Aktion der Grabfeld-Allianz "Türen auf" beteiligt haben. Der Besichtigungstag sei gut angekommen, lobte er.

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