Pfersdorf

15 000 neue Bäume für den Pfersdorfer Forst

Sie freuen sich auf 15 000 neue gesunde Bäume im Gemeindewald: Poppenhausens Bürgermeister Ludwig Nätscher, Marco Preuske vom Bauhof, Förster Bernd Müller und Andreas Scheller (Forsttechnik Scheller).
Foto: Hans-Peter Hepp | Sie freuen sich auf 15 000 neue gesunde Bäume im Gemeindewald: Poppenhausens Bürgermeister Ludwig Nätscher, Marco Preuske vom Bauhof, Förster Bernd Müller und Andreas Scheller (Forsttechnik Scheller).

Förster Bernd Müller freut sich über die große Umforstungsaktion im Gemeindewald von Poppenhausen. Die große Zahl unterschiedlicher Baumarten entspreche der natürlichen Waldgesellschaft der Region, bekräftigte der Fachmann den Wandel. Die ausgewählten Baumarten "fühlen" sich bei den örtlichen Böden und klimatischen Bedingungen sehr wohl und passen gut zueinander. Die weite Streuung mache den Wald sicherer gegenüber dem Klimawandel und dem Käferbefall, befinden die Fachleute unisono. Zwölf verschiedene Baumarten finden im Waldgebiet oberhalb von Pfersdorf eine neue Heimat. Auf den rund 200 Hektar werden jungen Douglasien gepflanzt, auch Kastanien, Kirsche und Speierlinge sollen die Sortenvielfalt stärken.

15 000 Pflanzen wird der Forstbetrieb Andreas Scheller (Dingolshausen) in die vom Käferbefall betroffenen Kahlflächen einbringen. Das Team der Baumprofis errichtete rund zwei Kilometer Zaun um das große Gebiet, um die kleinen Pflanzen zu schützen. Seine Firma hat den Auftrag erhalten, die Aufforstung und die Pflege der neuen Bäume in den nächsten fünf Jahren zu übernehmen. Bis die Bäume ihre volle Größe erreichen, vergehen viele Jahre: Eichen wachsen 180, Kirschen immerhin noch 60 Jahre.

Projekt kostet 90 000 Euro

Das umfangreiche Umforstungsprogramm für den Gemeindewald hatte Bernd Müller vom Amt für Landwirtschaft und Forsten dem Gemeinderat bereits vor Wochen vorgestellt. Die durch den Klimawandel und den Käferbefall (Buchdruckerkäfer) verursachten Schäden werden wie an vielen anderen Orten mit Mischwald kompensiert. Bei einigen Baumsorten, so Müller, entstanden bereits Engpässe. Dort, wo es in Pfersdorf möglich ist, soll natürliche Baumverjüngung zusätzlich den Buchen- und Eichenwuchs stärken. Das Projekt kostet rund 90 000 Euro , für die Gemeinde Poppenhausen bleibt wegen der guten Fördermöglichkeiten eine Investitionssumme von knapp 4000 Euro übrig.

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