Unterspiesheim

MP+Abschluss in Sicht: Nahwärmenetz in Unterspiesheim kommt verspätet

80 Gebäude im Dorf sollen mit regenerativer Energie beheizt werden. Das Projekt erzeugte viel Euphorie, dann geriet es ins Stottern. Was am Gerücht vom Scheitern dran ist.
Sabine und Michael Bürger stehen in der Heizzentrale auf ihrem Anwesen in der Schafgasse in Unterspiesheim. Von dort aus werden sie künftig 80 Gebäude im Dorf mit regenerativ erzeugter Nahwärme versorgen. Diese entsteht in den drei Öfen hinter ihnen, die mit Hackschnitzeln befeuert werden.
Foto: Michael Mößlein | Sabine und Michael Bürger stehen in der Heizzentrale auf ihrem Anwesen in der Schafgasse in Unterspiesheim. Von dort aus werden sie künftig 80 Gebäude im Dorf mit regenerativ erzeugter Nahwärme versorgen. Diese entsteht in den drei Öfen hinter ihnen, die mit Hackschnitzeln befeuert werden.

Die Euphorie, die das im Bau befindliche Nahwärmenetz in Unterspiesheim anfangs begleitet hat, ist bei vielen verflogen. Die Versorgung von rund 80 Anwesen mit Wärme aus einer mitten im Ort gelegenen Heizzentrale hat sich zum Geduldsspiel entwickelt, das an den Nerven aller Beteiligten zerrt. Dabei ist die Inbetriebnahme der Anlage in greifbare Nähe gerückt, versichert Michael Bürger, der das Projekt verantwortet und von diesem weiter zu 100 Prozent überzeugt ist."Die Heizzentrale ist betriebsbereit", sagt der 37-Jährige, als er mit seiner Frau Sabine Bürger (34) die in einem früheren Stall untergebrachte ...

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