Schweinfurt

"Ärztin der Flüchtlinge" startet neues Projekt mit 82 Jahren

Vier Jahre betreute sie die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in den Conn Barracks. Dann kam das Ankerzentrum, und Dr. Klingele musste gehen. Wie sie ihre Arbeit fortsetzt.
Neues Projekt: Dr. Rosemarie Klingele musste ihre Ehrenamtspraxis in der Flüchtlingsunterkunft in den Schweinfurter Conn Barracks wegen des Ankerzentrums schließen. Doch sie setzt ihre Arbeit fort. Für benachteiligte Menschen hält sie nun einmal wöchentlich Sprechstunde im Gebäude der Diakonie in Schweinfurt.
Foto: Anand Anders | Neues Projekt: Dr. Rosemarie Klingele musste ihre Ehrenamtspraxis in der Flüchtlingsunterkunft in den Schweinfurter Conn Barracks wegen des Ankerzentrums schließen. Doch sie setzt ihre Arbeit fort. Für benachteiligte Menschen hält sie nun einmal wöchentlich Sprechstunde im Gebäude der Diakonie in Schweinfurt.

Sie macht weiter: Nicht mehr als Ärztin für Flüchtlinge, sondern als Ärztin für "alle" benachteiligten Menschen. Denn: "Einmal Medizinerin ist immer Medizinerin", sagt Dr. Rosemarie Klingele, die vier Jahre lang ehrenamtlich eine Praxis für Flüchtlinge in Schweinfurt leitete und sich nun mit 82 Jahren für ein neues Projekt in den Dienst der Diakonie stellt. Einmal in der Woche, immer dienstags von 9 bis 11 Uhr, wird sie in den Räumen der Sozialen Dienste Sprechstunde für Menschen am Rande der Gesellschaft abhalten. Menschen zum Beispiel, die nicht krankenversichert sind, die wohnungslos ...

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