Amerikaner gehen: Ende einer 70-jährigen Nachbarschaft

Abzug der US Army: Im Grunde haben die Amerikaner Schweinfurt längst verlassen. Eine letzte Zeremonie soll am heutigen Freitag dieses Kapitel fast 70 Jahre gemeinsamer Geschichte endgültig abschließen.
Weg mit den Zeugnissen der Nazi-Zeit: Ein amerikanischer Soldat entfernt ein Straßenschild in Schweinfurt. Die Straße heißt heute Spitalstraße.Foto: ruhl
| Weg mit den Zeugnissen der Nazi-Zeit: Ein amerikanischer Soldat entfernt ein Straßenschild in Schweinfurt. Die Straße heißt heute Spitalstraße.Foto: ruhl

Der letzte Kommandeur ist schon im Juni 2013 gegangen, die letzte große militärische Zeremonie war vergangenen Mai. Ende August schließlich ist der letzte Soldat verabschiedet worden. Die US Army hat Schweinfurt bereits verlassen, die riesigen Kasernengelände sind seit Wochen verwaist, die Gebäude leergeräumt und abgeschlossen. An den Türen kleben rote Punkte, Zeichen dafür, dass Wohngebäude, Garagen und Lagerhallen, Supermarkt und Theater bereit sind für die Übergabe an die BImA, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Eigentümerin aller amerikanischen Militärgelände in Deutschland.

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