Geldersheim

Ankerzentrum: Polizei rechtfertigt Kontrolle mit Großaufgebot

Mit 300 Einsatzkräften rückte vor einer Woche die Polizei im Ankerzentrum an. Der Großeinsatz war eine "präventive Kontrollaktion". Warum war dieses Aufgebot nötig?
Mit 300 Einsatzkräften führte die Polizei vor einer Woche eine präventive Kontrollaktion in der unterfränkischen Ankereinrichtung durch. Es war der erste Einsatz dieser Größenordnung in der Anlage. Auch künftig soll es solche Kontrollen geben.
Foto: Anand Anders | Mit 300 Einsatzkräften führte die Polizei vor einer Woche eine präventive Kontrollaktion in der unterfränkischen Ankereinrichtung durch. Es war der erste Einsatz dieser Größenordnung in der Anlage. Auch künftig soll es solche Kontrollen geben.

Wenn die Polizei mit 300 Einsatzkräften frühmorgens im unterfränkischen Ankerzentrum bei Geldersheim (Lkrs. Schweinfurt) aufschlägt, um eine "präventive Kontrollaktion" durchzuführen, wirft das Fragen auf. Warum rückt die Polizei ohne konkreten Anlass mit so einem Großaufgebot an? Die Einrichtung ist aktuell mit rund 600 Asylbewerbern belegt. Das heißt, ein Polizist pro zwei Bewohner. Ist so ein Einsatz durch das  Polizeiaufgabengesetz legitimiert, wenn keine drohende Gefahr vorliegt?Das Polizeipräsidium Unterfranken beantwortet die Nachfrage der Redaktion mit einem klaren "Ja".

Archiv-Artikel
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