Schweinfurt

MP+Anklage gegen Unterfrankens AfD-Chef Graupner bislang nicht zugelassen

Die Schweinfurter Staatsanwaltschaft wirft dem AfD-Bezirkschef vor, als Polizeibeamter Dienstgeheimnisse verletzt zu haben. Doch das Gericht fordert Nachermittlungen.
Soll als Polizeibeamter Dienstgeheimnisse an einen Bekannten weitergegeben haben:  der unterfränkische AfD-Bezirkschef Richard Graupner.
Foto: Michael Czygan | Soll als Polizeibeamter Dienstgeheimnisse an einen Bekannten weitergegeben haben:  der unterfränkische AfD-Bezirkschef Richard Graupner.

Die überraschende Meldung kam Anfang Dezember: Der Bayerische Landtag hebt die Immunität des Schweinfurter AfD-Landtagsabgeordneten Richard Graupner auf. Hintergrund waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Schweinfurt, nach denen sich Graupner, unterfränkischer Bezirksvorsitzender der AfD, vor seinem Einzug in den Landtag im Jahr 2018 als Polizeibeamter der Verletzung von Dienstgeheimnissen und einer besonderen Geheimhaltungspflicht schuldig gemacht haben soll. Bei einer Verurteilung drohen dafür bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe. Graupner war damals Leiter der Fahndungs- und Kontrollgruppe der ...

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