Spätestens 2050, so die Macher des neuen Standortauswahlgesetzes, soll endgültig feststehen, wo das deutsche Endlager für hochradioaktiven Müll sein soll. Selbst wenn der Ort schon früher feststehen sollte, dann steht es 2050 mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht zur Verfügung. Aber die Betriebsgenehmigung für die Zwischenlager an den Standorten der Atomkraftwerke werden dann abgelaufen sein. In Grafenrheinfeld ist das 2046 der Fall. Der Müll muss jedoch weiterhin gelagert werden, bis er auf Dauer im Endlager verschwinden kann. In jedem Fall ist das eine große Aufgabe für die nächste Generation. Dazu gibt es jede Menge Fragen.
GRAFENRHEINFELD