Schwemmelsbach

Aufwärtstrend nimmt weiter zu

Zusammen mit über 100 Mitgliedern feierte der Vorsitzende des Vdk-Ortsverbandes Wasserlosen, Josef Wolz (rechts), den 70. Geburtstag seiner Gruppierung im Innenhof des Gasthauses Schlereth in Greßthal.
Foto: Dominik Zeißner | Zusammen mit über 100 Mitgliedern feierte der Vorsitzende des Vdk-Ortsverbandes Wasserlosen, Josef Wolz (rechts), den 70. Geburtstag seiner Gruppierung im Innenhof des Gasthauses Schlereth in Greßthal.

Über 100 Mitglieder feierten am Himmelfahrtstag in der Musikantenscheune in Greßthal den 70. Geburtstag des VdK-Ortsverbandes Wasserlosen. Vorsitzender Josef Wolz war erfreut, dass so viele Mitglieder und Freunde erschienen waren.

Dem Sommerfest ging ein Gedenkgottesdienst in der Bartholomäus-Kirche voran, der von Pfarrer Solomon gestaltet wurde. Nach dem Mittagessen gab Wolz einen Rückblick auf die vergangenen sieben Jahrzehnte des Ortsverbandes.

Nicht in allen acht Ortschaften der späteren Großgemeinde Wasserlosen ist es nachweisbar, dass es eine VdK-Gruppe gab. Nur Wülfershausen mit dem ersten Vorsitzenden Josef Weth, Schwemmelsbach mit Chef Willi Wächter sowie Wasserlosen sind zurückzuverfolgen.

In Wasserlosen wurde der VdK am 8. Juli 1947 gegründet. Sogar die damalige Bundestagsabgeordnete Maria Probst war bei der Gründungsversammlung anwesend. Diese fand im ehemaligen Gasthaus Herrlein in Wasserlosen statt. 19 Gründungsmitglieder schlossen sich dem Verband an, darunter auch Franz Reusch. Er übernahm das Amt des Schriftführers, später, ab 1962, sogar den Vorsitz. Die anderen Ortschaften standen wahrscheinlich mit den Kreisverbänden in enger Verbindung.

Bedeutete VdK nach dem Zweiten Weltkrieg noch „Verband der Kriegsgeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland e.V.“, wird die Gruppierung heute nur noch „Sozialverband VdK Deutschland e.V.“ genannt, der sich stark solidarisch für seine Mitglieder einsetzt.

Nachdem die Großgemeinde Wasserlosen im Jahre 1978 ins Leben gerufen worden ist, war es wiederum Franz Reusch, der die Idee hatte, alle acht Gemeindeteile zu einem Ortsverband zusammenzulegen, was das Zusammenwachsen der Großgemeinde fördern sollte. Erster Vorsitzende des „neuen großen“ VdK-Ortsverbandes Wasserlosen war Franz Reusch, der dieses Amt bis 1999 innehatte. Wegen seiner großen Verdienste um den Verein, über ein halbes Jahrhundert unermüdliche Mitarbeit im Vorstand, wurde er nach seiner aktiven Zeit zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Nach Reusch, war ein Jahr lang Hubert Kirchner Vorsitzender, ehe bis heute Josef Wolz das Ruder übernahm.

Die Entwicklung des VdK Wasserlosen nimmt stark zu. Waren es um die Jahrtausendwende 150 Mitglieder, hat die Organisation mittlerweile 350 Mitglieder, darunter fast 40 Personen, die nicht in der Gemeinde Wasserlosen wohnen. Deutschlandweit hat der VdK knapp 1,8 Millionen Angehörige. „Soziale Gerechtigkeit ist und bleibt die Richtlinie des VdK“, so Vorsitzender Wolz.

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