Mönchstockheim

Benefizkonzert zugunsten des Mönchstockheimer Kirchturms

Die Sängerrunde Mönchstockheim unter der Leitung von Günter Barth überzeugte mit spirituellen Songs und Volksweisen.
Foto: Christian Knetzger | Die Sängerrunde Mönchstockheim unter der Leitung von Günter Barth überzeugte mit spirituellen Songs und Volksweisen.

"Liebe Zuhörer, sie dürfen sich nun zurücklehnen, vielleicht auch die Augen schließen. Genießen Sie die Zeit mit uns, lassen Sie die musikalischen Darbietungen auf sich wirken, nehmen Sie die meditativen Gedanken auf und lassen Sie alles in sich nachklingen." Mit diesen Worten schloss Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred Hußlein seine Begrüßungsrede anlässlich des Benefizkonzertes zugunsten des Kirchturmes der Ortskirche "Mariä Himmelfahrt". Er versprach nicht zu viel, denn was in den darauffolgenden rund 100 Minuten an musikalischer Expertise präsentiert wurde, konnte sich sehen und vor allem hören lassen.Organist Marco Wolf (Michelau) zog mit seinen Interpretationen der Stücke "Angelus", "Prière" zog im wahrsten Sinne des Wortes alle Register der vor zwei Jahren restaurierten Orgel. Musiklehrerin Rebecca Ort bot mit ihren Schülern Finja Ludwig, Hannah Weigand und Niklas Döpfner ebenfalls Instrumentales. Hierbei zeigten sie mit Gitarre, Ukulele und Querflöte sowohl mit klassischem Liedgut wie auch mit Popsongs von Lady Gaga oder Lewis Capaldiihr Können. Zwischendurch streute Gemeindereferent Andre Christof immer wieder meditative Impulstexte ein und nahm die Besucher mit auf eine Gedankenreise zwischen "Somewhere over the rainbow" und einer Mondnacht,um am Ende dem "Nachtklang" nachzuspüren, dem gleichnamigen Titel der Veranstaltung.

Mit einem vielschichtigen Klangbild beeindruckte der Projektchor mit Mitgliedern aller Ortsteile unter der Leitung von Stefan Rappelt. Ob mit Klassiktiteln wie "In Gottes Hand" von Wolfgang Amadeus Mozart, der deutschen Interpretation von "The Lord`s my shepherd" von Jessie Seymour Irvine oder mit Spirituals wie "This little light of mine" traf man den Nerv des Publikums. Die Sulzheimerin Christel Volk bewies mit ihrer siebenköpfigen Flötengruppe mit den Liedbeiträgen "Movendum" und "Menuett G-Dur", dass das erste erlernte Instrument vieler Musiker mit seinen verschiedenen Ausprägungen zu einem interessanten Hörerlebnis wird.

Das neben der Orgel an diesem Abend größte Musikinstrument bespielte der Alitzheimer Andreas Pickel. Das Marimbaphon, welches in Lateinamerika entwickelt wurde, sorgte mit einem Klangspektrum von mehreren Oktaven für ein exotischen Sounderlebnis. Routiniert vorgetragen wurden "Festival Songs" und "Blues for Gilbert". Mit weiteren Spirituals sowie den deutschen Volksliedern "Bunt sind schon die Blätter"; Im schönsten Wiesengrunde" sowie der Mond ist aufgegangen" bildete die verstärkte Sängerrunde Mönchstockheim mit Leiter Günter Bartheinen überzeugenden Abschluss. An dessen Ende intonierten Sänger und Besucher die vierte Strophe.

Barth, der Initiator der Veranstaltung gebührte entsprechender Applaus. Aufgrund seines Engagements traten die Gruppen und Einzelinterpreten kostenlos zugunsten des Kirchturms auf. Sein Fazit fiel entsprechend positiv aus. "Musikalisch hat es gut gepasst, es war ein gelungener Abend. Es freut mich, dass die Musiker so mitmachten", äußerte er sich abschließend.  Die Veranstaltung wurde von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung Mönchstockheim durchgeführt. Kirchenpfleger Christian Zinner dankte am Ende allen Akteuren, Besuchern und Helfer "mit Herzen, Mund und Händen".Der Abend klang bei heißen Getränken und herzlichen Gesprächen auf dem Kirchenvorplatz aus.

Der Projektchor unter der Leitung von Stefan Rappelt zeigte sich musikalisch vielfältig.
Foto: Christian Knetzger | Der Projektchor unter der Leitung von Stefan Rappelt zeigte sich musikalisch vielfältig.
Andreas Pickel präsentierte ein exotisches Klangbild auf dem Marimbaphon
Foto: Christian Knetzger | Andreas Pickel präsentierte ein exotisches Klangbild auf dem Marimbaphon
Gitarrist Niklas Döpfner zeigte sein Können unterstützt durch Musiklehrerin Rebecca Ort.
Foto: Christian Knetzger | Gitarrist Niklas Döpfner zeigte sein Können unterstützt durch Musiklehrerin Rebecca Ort.
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