Schweinfurt

Coronakrise: Schweinfurt bekommt Ausfall der Gewerbesteuer ersetzt

Der Stadt fehlen Millionen Euro an Gewerbesteuer durch die Corona-Krise. Warum Finanzreferentin Anna Barbara Keck nun aufatmen darf und mit wie viel Geld die Stadt rechnet.
Der Einbruch der Gewerbesteuer als Auswirkung der Corona-Pandemie auf den Schweinfurter Haushalt ist eklatant. Jetzt gibt es Hilfe durch den kommunalen Rettungsschirm von Bund und Ländern.
Foto: Oliver Boehmer | Der Einbruch der Gewerbesteuer als Auswirkung der Corona-Pandemie auf den Schweinfurter Haushalt ist eklatant. Jetzt gibt es Hilfe durch den kommunalen Rettungsschirm von Bund und Ländern.

Im Frühjahr und Sommer gab es sicher sorgenfreiere Jobs in der Stadtverwaltung als den der Finanzreferentin Anna Barbara Keck. Vom Dagobert Duck der kreisfreien Städte Bayerns mit mehr als 100 Millionen Euro auf dem Sparkonto zum Bittsteller – binnen weniger Monate, und das wegen der Corona-Pandemie schuldlos, das bereitet durchaus Sorgen."Dramatisch", "erschreckend", "katastrophal" – mit diesen Adjektiven beschrieb Keck im Monatsrhythmus die finanzielle Lage der Stadt, da mit Beginn des Lockdowns und dem Einbruch der Wirtschaft die Gewerbesteuerzahlungen an die Kommune dahin schmolzen wie Eis in der Sonne.

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