Schweinfurt

Der Chef des Schweinfurter Impfzentrums kennt sich mit Viren aus – und mit Kriegen

Markus Hüttl hat viel Erfahrung mit internationalen Einsätzen in Krisenregionen. Ob er gegen Ebola kämpft oder Kriegswunden heilt: Teamgeist zählt.
Dr. Markus Hüttl im Ebola-Zentrum in Sierra Leone. Kein Stückchen Haut durfte unbedeckt sein, wenn  Ärzte oder Pfleger Kontakt mit Infizierten hatten. In der Hitze eine anstrengende  Arbeit. 
Foto: Markus Hüttl | Dr. Markus Hüttl im Ebola-Zentrum in Sierra Leone. Kein Stückchen Haut durfte unbedeckt sein, wenn  Ärzte oder Pfleger Kontakt mit Infizierten hatten. In der Hitze eine anstrengende  Arbeit. 

Markus Hüttl weiß, wie Krieg aussieht. Krieg macht nicht nur Städte und Dörfer zu Staub. Krieg tötet Hoffnung, sät Hass. Hüttl weiß, wie Krieg riecht. Abstoßend, ekelhaft. Fast nicht zu beschreiben und unvorstellbar für jemanden, der noch nie in einem Kriegsgebiet war, in dem unter den Trümmern die Leichen von Menschen und Tieren liegen oder auf offener Straße Hingerichtete verwesen."Jenseits von Weinen", sagt er, so habe er sich manchmal gefühlt, als er von 2017 bis 2018 im Irak war und dort für die Weltgesundheitsorganisation WHO Kliniken aufbaute, während der Krieg gegen die Terrororganisation "IS" tobte.

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