Geldersheim

Die 14 Nothelfer und das Wunder von Geldersheim

Und manchmal hilft das Beten doch. Wie ein für ein für tot gehaltener junger Mann einen Wallfahrer-Boom nach Vierzehnheiligen auslöste.
Historischer Platz unweit des Geldersheimer Torhauses. 1718 wurde dieser Bildstock mit dem Motiv der 14 Nothelfer an der Schützenstraße aufgestellt. Dieser Platz war Start und Ziel der Vierzehnheiligen-Wallfahrt.
Foto: Helmut Glauch | Historischer Platz unweit des Geldersheimer Torhauses. 1718 wurde dieser Bildstock mit dem Motiv der 14 Nothelfer an der Schützenstraße aufgestellt. Dieser Platz war Start und Ziel der Vierzehnheiligen-Wallfahrt.

Es müssen schwere Zeiten für den Geldersheimer Johann Hübner gewesen sein. Als Stiefgroßvater war ihm sein Stiefenkel Andreas Weiß wohl doch sehr ans Herz gewachsen. Der junge Mann, man weiß nicht wie alt er war und was genau geschehen ist, weilte im Mai des Jahres 1680 plötzlich nicht mehr unter den Lebenden. Anstatt seinen Stiefenkel zu beerdigen, brachte Hübner den vermeindlich Verstorbenen nach Vierzehnheiligen und siehe da – dort angekommen erwachte Andreas Weiß aus seinem zumindest totenähnlichen Zustand.  Dieses "Wunder von Geldersheim" zur Pfingstzeit 1680 ist auch im ...

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