Schweinfurt

Die Vielfalt der Graffiti-Künstler

Sind ganz begeistert von den Einsendungen für den Graffiti- und Street-Art-Wettbewerb: (v.l.) Gloria MacLachlan vom Mehrgenerationenhaus sowie die Kunsthallenmitarbeiter Jan Soldin und Maria Schabel.
Foto: Oliver Schikora | Sind ganz begeistert von den Einsendungen für den Graffiti- und Street-Art-Wettbewerb: (v.l.) Gloria MacLachlan vom Mehrgenerationenhaus sowie die Kunsthallenmitarbeiter Jan Soldin und Maria Schabel.

Das Vorbild zeigt seine Werke im Moment in der Großen Halle der Kunsthalle. „German Urban Pop Art“, dafür ist Thomas Baumgärtel bekannt. Doch im Atelier der Kunsthalle im Untergeschoss sind ebenso beeindruckende Street-Art- und Graffiti-Werke zu bewundern. Der Wettbewerb, zu dem Kunsthalle und Mehrgenerationenhaus Künstlerinnen und Künstler aus Stadt und Landkreis Schweinfurt einluden, brachte jede Menge beachtliche Einsendungen von insgesamt sieben Künstlern.

Die Werke von Kim Davey, Ronni Zettner, Monika Dorband, Philipp Katzenberger, Anna Wetterich, Inge Hochhaus und Lajos Tornyosi werden seit Mitte September im Atelier der Kunsthalle als auch im Mehrgenerationenhaus gezeigt. Die Besucher der beiden Häuser sind dazu aufgefordert, per Karte darüber abzustimmen, welcher Künstler am besten gefällt. Der Sieger dieser Abstimmung bekommt im nächsten Jahr dann eine eigene Ausstellung mit seinen Werken in einem Raum der Kunsthalle.

Die Aufgabe war, sich mit Werken aus der Kunsthalle auseinander zu setzen und dabei durch ihre Street Art oder Graffiti neue künstlerische Positionen einzunehmen. Das ist augenscheinlich mehr als gelungen, ob das nun ein Werk mit dem US-Präsidenten Donald Trump und dem Wortspiel „Wurst case“ als Anspielung auf die englische Bedeutung von „schlimmster Fall“ ist oder eine Collage mit dem bekannten Bild von Gunter Sachs, einem Ausschnitt eines alten Schweinfurter Adressbuchs und dem Spruch „Die Welt muss Gunter werden“. „Es ging vor allem darum, Kunst für jeden zu bieten und auch die Kunsthalle in die Stadt zu bringen und umgekehrt“, erklärt Gloria MacLachlan vom Mehrgenerationenhaus. Jan Soldin und Maria Schabel, Mitarbeiter der Kunsthalle, sind sehr angetan von der Qualität der Werke und der Vielfalt der Sujets. Man wolle auch als Kunsthalle die Baumgärtel-Ausstellung nutzen, „um die Türen für Street Art in Schweinfurt zu öffnen“, so Jan Soldin. Die Baumgärtel-Ausstellung läuft in der Kunsthalle noch bis zum 8. November, so lange kann das Publikum auch darüber abstimmen, welche Schweinfurter Werke am besten gefallen.

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