Eine Vielzahl von Veranstaltungsreihen und Festivals, wie das Jazzival, die Kabarettwochen, Kindertheater, Jazz am Main oder das Weltmusikfestival sind entstanden und haben sich etabliert. Andere, wie das "Zeltfestival" sind wieder verschwunden.
Es seien aber eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen in der Disharmonie, im Schüttbau Rügsheim, in Iphofen, in Schwebheim und im Stadttheater hinzu gekommen. Über 50 000 Besucher sahen im vergangen Jahr Veranstaltungen der Kulturwerkstatt. Vom großen Event bis hin zu den kleinen aber sehr feinen Konzerten, Kabarett, Jazz und Kinderveranstaltungen.
Gruppen, Workshops, Kulturinteressierte und Initiativen gaben und geben sich die Klinke in die Hand. 20 Jahre, in denen sich viel bewegt hat. 20 Jahre, in denen aber auch weiterhin einiges im Argen liegt. Die finanzielle Unterstützung für die Kulturarbeit, vor allem durch die Kommune, stagniere und die Kulturwerkstatt sei "in einem baulich miserablen Zustand". Sowohl Publikum wie auch Künstler genießen und arbeiten in einem Umfeld, "das längst nicht mehr angemessen und zeitgemäß ist". Ein laut Teuscher krasser Widerspruch zum Anspruch der Stadt, Kunststadt zu sein.
Gefeiert werden die 20 Jahre Disharmonie trotzdem. Dazu zählten bereits die ausverkauften Veranstaltungen mit Pelzig und den Biermösl Blosn und mit einem Sommerfest in und um die Disharmonie am Wochenende. Auftakt ist am Freitag, 18. Juli, um 2030 Uhr mit "La Puerta Flamenca" - die Welt des Flamenco. Zu hören und zu sehen gibt es die getragene Solea, die so viel leichtere und beschwingte Alegrai, den feurigen Tango Flamenco und den pfiffigen Buleria. Am Sonntag, 19. Juli, um 11 Uhr geht es weiter mit einem Mitgliederflohmarkt, mit Konzerten unter anderem mit Mark Trice & Saxtett und "Funkdienst" (siehe dazu Extra-Artikel auf dieser Seite), Kinderprogramm, Überraschungen und Open-Air-Kino. Gezeigt wird der Film "Trainspotting".
Weiter geht es am Sonntag, 20. Juli mit einem musikalischen Frühschoppen, den "Matching Ties" gestalten.