Schweinfurt

Dominik Schottroff ist drittbester Maurer Deutschlands

Dominik Schottroff vor seinem Werk: Es galt zwei Wände zu erstellen sowie einen stehenden Rundbogen. Aus Klinkermauerziegeln in unterschiedlichen Farben mussten zudem auf unterschiedlichen Mauerwerksebenen zwei Motive abgebildet werden.
Foto: FLYERALARM | Dominik Schottroff vor seinem Werk: Es galt zwei Wände zu erstellen sowie einen stehenden Rundbogen. Aus Klinkermauerziegeln in unterschiedlichen Farben mussten zudem auf unterschiedlichen Mauerwerksebenen zwei ...

Im Ausbildungszentrum Bau-ABC Rostrup im niedersächsischen Bad Zwischenahn fand die Siegerehrung des Bundeswettbewerbs der Handwerker statt. Rund 5000 Zuschauer waren gekommen, um den jungen Handwerkern aus ganz Deutschland bei ihrem handwerklichen Kräftemessen über die Schultern zu schauen.

Dominik Schottroff, der erst kürzlich bei dem Schweinfurter Bauunternehmen Pfister seine Ausbildung beendet hat, errang dabei laut einer Pressemitteilung den 3. Platz.

Ein großer Moment für ihn, ein großer Moment für seinen Ausbildungsbetrieb. Zur Siegerehrung ist  auch Christine Wessing, Geschäftsführerin der Rudolf Pfister GmbH, ins Bau-ABC, das Bildungs- und Tagungszentrum der Bauwirtschaft Niedersachsen-Bremen, gekommen: „Wir freuen uns alle mit Dominik und sind sehr, sehr stolz auf ihn.“

Mit Top-Platzierungen auf Siegertreppchen kennt sich Dominik Schottroff inzwischen gut aus. Denn bis es zum Bundesentscheid ging, galt es im Vorfeld einige Titel abzuräumen: Seine Gesellenprüfung zum Maurer schloss er als Innungsbester ab. Danach folgte der Wettbewerb der Handwerkskammer Unterfranken - und Dominik mauerte so präzise wie kein anderer Teilnehmer. Auch den Landeswettbewerb als bester Bayerischer Maurer konnte er für sich verbuchen. Und nun Drittplatzierter beim 68. Bundeswettbewerb. So weit haben es bisher nur wenige Junghandwerker aus Unterfranken geschafft.

Anspruchsvolle Aufgabenstellung

Die Aufgabenstellung war äußerst anspruchsvoll: Es galt zwei Wände zu erstellen sowie einen stehenden Rundbogen. Aus Klinkermauerziegeln in unterschiedlichen Farben mussten zudem auf unterschiedlichen Mauerwerksebenen zwei Motive abgebildet werden. Bezugnehmend auf das Jahr und auf die Region galt es die 19 sowie die Rügenwalder Mühle einzuarbeiten. Das Mauerwerk zwischen den Windmühlrädern musste Dominik verputzen. „Ich bin zwischenzeitlich echt ins Schwitzen gekommen“, sagt er. Christine Wessing erklärt, weshalb diese Top-Platzierung für ihren Mitarbeiter so besonders ist: „In unseren Breiten ist Sichtmauerwerk längst nicht so populär, wie beispielsweise im Norden. Auf unseren Baustellen wird viel betoniert und das Mauerwerk oft verputzt, weshalb Dominik selten die Gelegenheit hat, Sichtmauerwerk zu erstellen.“

Knapp war es schließlich, als die Juroren ihre Punkte für die jungen Handwerker vergaben: Jeweils nur ein Punkt trennte die Plätze eins bis drei voneinander.  Und wie geht es nun weiter bei Dominik Schottroff? „Jetzt möchte ich bei Pfister Bau erst einmal Berufserfahrung sammeln. Natürlich kommt dann in absehbarer Zeit auch die Meisterschule dran.“ Ein Stipendium dafür hat er aufgrund seines Landessieges so gut wie in der Tasche.

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