Schweinfurt

Dorothea Traub: Markus Söder verleiht ihr das Ehrenzeichen

Mut machen: Das ist ein Grund für das Engagement von Dorothea Traub. Seit 40 Jahren leitet sie die Selbsthilfegruppe Krebsnachsorge.
Dorothea Traub wurde für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.
Foto: Jürgen Traub | Dorothea Traub wurde für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Vor 40 Jahren gründete Dorothea Traub die Selbsthilfegruppe Krebsnachsorge Schweinfurt. Seit dieser Zeit leitet sie auch die Gruppe, die der Bayerischen Krebshilfegesellschaft angeschlossen ist. Für ihr Engagement zeichnete sie Markus Söder jetzt mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten aus.  

Ehrenamt sei von zentraler Bedeutung, schreibt Söder. Normalerweise werden die Ehrenzeichen bei einem Festakt verliehen. Coronabedingt fällt das heuer aus. Ehrenamt halte das soziale Netz  zusammen, erfülle "unsere Werte mit Leben" und sorge für Mitmenschlichkeit in der  Gesellschaft, so der Ministerpräsident. 

Dorothea Traub sei mit ihrem Engagement, als Kontaktperson für Betroffene in der Region und Organisatorin von Besuchs-und Fahrdiensten Vorbild und Ansporn, so Söder. "Sie bringen viel freie Zeit und persönlichen Einsatz zum Wohl der Gemeinschaft ein. Immer sind Sie zur Stelle, wenn Sie gebraucht werden. Sie tun viel mehr als Ihre Pflicht, erwarten keine Gegenleistung und halten durch, auch wenn es anstrengend ist." Das verdiene Respekt und Anerkennung, schreibt Markus Söder. 

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Den Einsatz  von Dorothea Traub schätzt auch die Bayerische Krebsgesellschaft. Traub habe immer ein offenes Ohr für ihre Gruppenmitglieder, biete Hilfesuchenden emotionale Unterstützung, helfe ihnen, sich zu informieren und sich auszutauschen. "Frau Traub ist wirklich eine wahre Mut-Macherin in der Region Schweinfurt": Dieser Satz spricht bestimmt allen aus dem Herzen, denen sie in den letzten 40 Jahren geholfen hat.

Traubs Engagement sei nicht mit Gold aufzuwiegen, betont die Bayerische Krebsgesellschaft. Ihre offene und herzliche Art, mit der sie den Menschen begegnet, mache es möglich, Ratsuchende aufzunehmen. Und zwar ohne hohe Zugangsschwellen. Mitglieder der Selbsthilfegruppe schätzen auch die lockere Atmosphäre und die Möglichkeit, in Ruhe miteinander reden zu können, so die Krebsgesellschaft. 

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