Garstadt

Ausflugstipp Garstadter Tierschutzgebiet: Ein Spaziergang für Naturliebhaber

Kleine Seen, heimische Pflanzen, Schwäne, Gänse und Reiher - bei einer Tour durch das Tierschutzgebiet Garstadt können Wanderer einiges entdecken.
Die Wanderroute führt durch idyllische Natur in der Nähe von Garstadt.
Foto: Fabian Gebert | Die Wanderroute führt durch idyllische Natur in der Nähe von Garstadt.
1. Wohin geht der Ausflug und um was für eine Tour handelt es sich?

Der Rundwanderweg ist 6,5 Kilometer lang und führt durch das Tierschutzgebiet Garstadt. Ausgangspunkt ist Heidenfeld im Landkreis Schweinfurt.

2. Wie komme ich zum Ausgangspunkt? Und wo kann ich parken?

Wer mit dem Auto nach Heidenfeld kommt, kann auf dem Parkplatz in der Nähe Klosters Maria Hilf parken. Der Parkplatz befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Kreisstraße.

Im Tierschutzgebiet sind unter anderem Graugänse (links)  und Höckerschwäne (rechts) beheimatet.
Foto: Fabian Gebert | Im Tierschutzgebiet sind unter anderem Graugänse (links) und Höckerschwäne (rechts) beheimatet.
Blick über den Main auf Garstadt
Foto: Fabian Gebert | Blick über den Main auf Garstadt
3. Warum sollte ich einen Ausflug ins Tierschutzgebiet machen?

Naturliebhaber sollten sich diesen Wanderweg nicht entgehen lassen. Die Strecke führt an vielen kleinen Seen vorbei und ein Stück am Main entlang. Zu sehen gibt es eine schöne Tier- und Pflanzenwelt.

4. Was gibt es zu sehen und zu erleben?

Startpunkt des Wanderwegs ist der Parkplatz neben dem Maria Hilf Kloster.  Folgt man den Schildern "Tierschutzgebiet Garstadt", ist die Route leicht zu finden. Sie führt entlang kleiner Seen und Waldstücke durch das Tierschutzgebiet. Ein Teil der Stecke verläuft entlang des Mains gegenüber von Garstadt. Mit etwas Glück können Wanderer viele Vögel wie Schwäne, Nilgänse, Enten und Reiher aber auch Rehe beobachten. Deshalb empfiehlt es sich ein Fernglas oder ein Teleobjektiv für die Kamera mitzunehmen. Sehenswert ist auch die reiche Pflanzenwelt. Je nach Witterung können sich auf den Wanderwegen Pfützen und matschige Stellen bilden. Gutes Schuhwerk ist deshalb zu empfehlen. 

Eine gebänderte Prachtlibelle
Foto: Fabian Gebert | Eine gebänderte Prachtlibelle
Wer Glück hat, kann während der Wanderung verschiedene Tiere beobachten.
Foto: Fabian Gebert | Wer Glück hat, kann während der Wanderung verschiedene Tiere beobachten.
5. Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Der Rundwanderweg ist in circa 2,5 Stunden zu schaffen. Wer Tiere beobachten möchte, sollte jedoch mehr Zeit einplanen.

6. Was ist die beste Zeit für diesen Trip?

Die Wanderung ist besonders im Frühjahr und Sommer und bei gutem Wetter zu empfehlen.

7. Für wen ist der Ausflug geeignet?

Die Wandertour ist für Familien geeignet. Allerdings dürfen keine Kinderwägen, Fahrräder oder andere Transportmittel sowie Hunde auf die Wanderwege mitgenommen werden, da es sich um ein Tierschutzgebiet handelt.

8. Wenn der kleine Hunger kommt: Wo gibt es was zu trinken und zu essen?

Entlang der Strecke gibt es keine Essens- und Trinkmöglichkeit. Allerdings gibt es im acht Kilometer entfernten Stammheim zwei Lokale. Auf der gegenüberliegenden Seite des Mains - in Wipfeld - gibt es außerdem einen Biergarten sowie einige Restaurants. Der Main kann hier mit der Fähre überquert werden. Im Sommer ist die Fähre Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr in Betrieb, samstags von 8 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 20 Uhr. Die Kosten betragen pro Fußgänger 1 Euro.

9. Wenn ich noch Zeit habe und bleiben will - was bietet die Umgebung?

Das Museum für Militär- und Zeitgeschichte ist vom 1. März bis 31. Oktober geöffnet von Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr außer an Feiertagen. Es gibt einen Einblick in verschiedene zeitgeschichtliche Epochen mit besonderem Fokus auf militärische Ereignisse und Kriege. Der historische Bogen spannt sich vom Jahr 1793 bis zum Fall der Mauer 1990. Dabei nimmt das dörfliche Leben zur Mitte des letzten Jahrhunderts ebenso wie die militärtechnische Entwicklung einen breiten Raum ein.

Der weltgrößte Bocksbeutel steht in den Hanglagen des Eselsberges in Stammheim. Gäste können in der Stahlkonstruktion in Form des klassischen fränkischen Bocksbeutels nicht nur Weine und Brotzeit genießen, sondern auch eine wunderbare Aussicht über das Dorf Stammheim, die Weinberge und das Maintal.

Auf teils gut gepflasterten Wegen kommt man gut voran.
Foto: Fabian Gebert | Auf teils gut gepflasterten Wegen kommt man gut voran.

Diese Regeln gelten im Tierschutzgebiet

-       Bleiben Sie auf den markierten Wegen.
-       Führen Sie Ihre Hunde nicht in die Tierschutzgebiete
-       Baden Sie nicht
-       Stören sie keine Tiere und pflücken Sie keine Pflanzen.
-       Hinterlassen Sie keine Abfälle
Quelle: fgeb
Wanderung durch das Tierschutzgebiet Garstadt. Es kann auch matschige Stellen geben.
Foto: Fabian Gebert | Wanderung durch das Tierschutzgebiet Garstadt. Es kann auch matschige Stellen geben.
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