Schweinfurt

MP+„Fantasie-Attest“ zur Maskenbefreiung kostet vor Gericht 830 Euro

Der „Gebrauch eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses“ kommt einen 33-Jährigen nun doch teurer zu stehen als die Rezeptgebühr. Er landete vor Gericht.
Die in vielen Innenstädten geltende Maskenpflicht wird nicht immer eingehalten. So werden zum Beispiel auch mittels 'Ferndiagnose' Atteste ausgestellt, die von der Maskenpflicht befreien soll. Wegen eines solchen Attestes stand nun ein Mann in Schweinfurt vor Gericht.
Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich | Die in vielen Innenstädten geltende Maskenpflicht wird nicht immer eingehalten. So werden zum Beispiel auch mittels "Ferndiagnose" Atteste ausgestellt, die von der Maskenpflicht befreien soll. Wegen eines solchen Attestes stand nun ein Mann in Schweinfurt vor Gericht.

Am 9 Dezember letzten Jahres will ein 33-Jähriger Würzburger, der in Schweinfurt arbeitet, an einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen auf dem Schweinfurter Marktplatz teilnehmen. Die fällt zwar mangels Teilnehmern aus, in der engen Keßlergasse aber wird der Mann kontrolliert, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trägt. Der ist zu dieser Zeit dort angeordnet. Mundschutz "kontraindiziert" Der 33-Jährige sagt, er sei aus medizinischen Gründen vom Maskentragen befreit und zeigt der Polizistin ein Attest in dem steht, dass bei ihm das "Tragen eines Mundschutzes aus medizinischen Gründen kontraindiziert" sei. ...

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