Stadtlauringen

Friedel Heckenlauer: "Ich bin dankbar und stolz"

Friedel Heckenlauer geht mit einem klaren Vorsprung als Sieger aus der Wahl hervor. Warum er in einem Gemeindeteil nicht gepunktet hat. 
Für weitere sechs Jahre der Arbeitsplatz von Friedel Heckenlauer: das Stadtlauringer Rathaus.  
Foto: Helmut Glauch | Für weitere sechs Jahre der Arbeitsplatz von Friedel Heckenlauer: das Stadtlauringer Rathaus.  

Vor 18 Jahren ist Friedel Heckenlauer (CSU/FB/WG) das erste Mal angetreten bei der Bürgermeisterwahl. Jetzt geht er in seine vierte  Amtszeit. Bei der Wahl am Sonntag setze er sich mit  82,1 Prozent gegen seinen Mitbewerber  Roger Treubert (SPD) durch.

Heckenlauer zeigt sich am Wahlabend, nachdem alles ausgezählt ist, dankbar. "Ich bin stolz auf das Ergebnis", sagt er am Telefon. Wie berichtet, waren wir Reporter wegen Corona nicht in den Rathäusern vor Ort. Das Gespräch wird immer wieder unterbrochen, weil Leute Heckenlauer gratulieren und ihm alles Gute für die Zukunft wünschen wollen.  Nach Ende seiner Amtszeit, in sechs Jahren, wird er 24 Jahre lang die Marktgemeinde geprägt haben.  Aus Altersgründen wird er, Jahrgang 1956, nicht noch einmal antreten können. 

Wer ihn kennt, weiß, dass er noch einiges vorhat in und mit der Marktgemeinde. Im Gespräch für ein Porträt vor der Wahl gab er schon einen Vorgeschmack darauf, was ihm noch am Herzen liegt: statt Neubaugebiete auszuweisen, Anreize setzen, die Innenorte zu beleben. Deswegen will er als nächstes die Baugebiete aus den 1960ern angehen. Auch hier sollen Anreize geschaffen werden, damit junge Leute sagen: Wir bauen lieber einen Altbau um, als neu zu bauen.  

Friedel Heckenlauer freut sich auch, dass die Wahlbeteiligung mit 70 Prozent sehr hoch war. In nur einem Teil der Marktgemeinde hat er nicht mehr Stimmen geholt als Treubert: in Wettringen. Treubert kam auf 52,33 Prozent Stimmen, Heckenlauer auf 46,77 Prozent. "Das liegt an den Straßenausbaubeiträgen", so Heckenlauer. Er habe versucht,  den Bürgern dort die Situation zu erklären, habe auch Verständnis dafür, dass die Wettringer betroffen sind. "Das ist Demokratie." 

"Ich bin nicht niedergeschlagen", sagt Roger Treubert. Auch er ist stolz auf sein Ergebnis, die 17,9 Prozent, die er geholt hat. Im neuen Gemeinderat wird er nicht vertreten sein, dazu hat sein Ergebnis nicht gereicht. Ihm war es wichtig zu zeigen, dass es wichtig und demokratisch ist, einen Gegenkandidaten aufzustellen. "Ich wollte die Leute aufwecken", so Treubert. Seiner Meinung nach  zeige das Wahlergebnis, dass Heckenlauer einige Baustellen habe. 

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Schweinfurt und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Themen & Autoren / Autorinnen
Stadtlauringen
Susanne Wiedemann
Bürgermeisterwahlen
Demokratie
Friedel Heckenlauer
Kommunalwahl 2020 im Landkreis Schweinfurt
Marktgemeinden
SPD
Wahlbeteiligung
Wahlergebnisse
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!