Heidenfeld

Haushaltsreste, Zuschüsse und eine neue Praktikantin

Mit dem Neujahrsempfang und vielen guten Wünschen und Ehrungen startet die Großgemeinde Röthlein gewöhnlich ins neue Jahr. Heuer ging das aus bekannten Gründen nicht und so wünschte Bürgermeister Peter Gehring Gemeinderat und Gästen in der ersten Sitzung alles Gute für 2021 – das Jahr, in dem hoffentlich, so Gehring, alles wieder besser wird.

Die Tagesordnung war gut bestückt, auch ohne Baugesuche. So standen als Erstes die Finanzen auf dem Programm. Es galt bestehende, nicht verbrauchte Haushaltsausgabereste aus 2019 und älter in Höhe von knapp 88 000 Euro aufzulösen. Parallel dazu wurden mit der Übertragung von Restmitteln aus 2020 neue Haushaltsausgabereste in Höhe von gut 1,78 Millionen Euro gebildet. Detlev Reusch wunderte sich über einen Posten, der das Gewässerentwicklungskonzept betraf; hier wurden, erläuterte Gehring, bereitgestellte Mittel noch nicht benötigt, sind aber nun im aktuellen Haushalt berücksichtigt. Ansonsten gab es keine Fragen und so verabschiedete das Gremium einstimmig die Auflösung beziehungsweise Neubildung der Haushaltsreste.

Zuschüsse für Vereine

Weiter ging es mit verschiedenen Zuschussanträgen von Vereinen. Der TSV Heidenfeld plant die Errichtung eines sogenannten Barrieresystems auf dem Hauptplatz – eine Abgrenzung von Spielfeld und Zuschauerbereich. Nach ersten Kostenschätzungen werden dafür wohl etwa 20 000 Euro fällig, die nach einstimmigem Votum mit der üblichen gemeindlichen Vereinsförderung von 33 Prozent der Kosten, sprich maximal 6600 Euro, ebenso gefördert werden, wie die geplante Modernisierung der Kegelbahn-Technik auf der Anlage des Sport Kegel Klub "Scharfes Eck". Die Gesamtkosten belaufen sich hier auf knapp 34 000 Euro, der gewährte Zuschuss beträgt maximal 11 500 Euro.

2200 Euro für Eigenheimer

Rein informativ war dann die  Förderzusage für Verbesserungsmaßnahmen auf dem Grundstück und am Gerätehaus der Eigenheimer Heidenfeld. Die Gesamtkosten der geplanten Maßnahmen belaufen sich auf 6600 Euro, bezuschusst werden maximal 2200 Euro. Weiter werden 88 Stunden Arbeit in Eigenleistung erbracht, die – mit fünf Euro je Stunde verrechnet – mit 440 Euro gefördert werden. Die Förderkosten liegen im Zuständigkeitsbereich des Bürgermeisters und wurden deshalb nicht dem Gemeinderat vorgelegt.

Abschließend wurde eine Förderanfrage vom St. Josefsverein, Träger des Röthleiner Kindergartens, behandelt: Eine Praktikantin möchte ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Kindergarten ableisten; die Kosten dafür belaufen sich monatlich auf knapp 1100 Euro. Da eine zusätzliche Unterstützung der Arbeit im Kindergarten den Röthleiner Kindern zugute kommen würde, folgte das Gremium den Empfehlungen des Bürgermeisters und entschied, die Gesamtkosten für das FSJ in Höhe von maximal 13 500 Euro komplett zu übernehmen; auch in Corona-Zeiten, wie Petra Jakob nachfragte.

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