Dittelbrunn

Heeresstraße: Studie wird auf Üchtelhausen erweitert

Gemeinde Dittelbrunn will Feuerwerk nur noch an Silvester erlauben

Die Gemeinde Dittelbrunn lässt ihre Nachbargemeinde nicht im Wald stehen, wenn es um die Zukunft der Heeresstraße geht. Vor drei Jahren hat es eine Machbarkeitsstudie auf eigener Gemarkung gegeben. Nun soll diese auf Üchtelhausen erweitert werden, wo der alte Militärweg am Schießplatz vorbei zum einstigen Truppenübungsplatz Brönnhof verläuft.

Geklärt werden soll in den nächsten Monaten unter anderem, inwieweit eine Wiederherstellung der Straße auch für Üchtelhäuser Berufspendler Richtung Schweinfurt interessant wäre. Die Kosten übernimmt die Gemeinde Üchtelhausen. Den Auftrag vergab nun Dittelbrunn auf Empfehlung der Regierung von Unterfranken für 25 000 Euro brutto. Möglich ist eine Bezuschussung über das Konversionsprogramm der Städtebauförderung.

Zuschüsse für Dachbegrünung

Zuschüsse soll es wiederum von der Gemeinde geben, wenn Privatleute ihre Dächer begrünen lassen. Dazu ist eine eigene Richtlinie geplant, mit fünf Euro Förderung pro Quadratmeter Rasen-Dachfläche bis zur Obergrenze von 200 Euro. Durch Dachbegrünung habe Dittelbrunn ein zusätzliches Rückhaltevolumen von 3000 Quadratmetern, warb Bürgermeister Willi Warmuth, damit quasi ein zusätzliches Regenrückhaltebecken: "Es wäre schon eine große Entlastung." Die neue Richtlinie soll Anfang 2020 in Kraft treten und wurde nun einstimmig beschlossen.

Ein Antrag auf Ausweitung der Überwachung des "ruhenden Verkehrs" im Gemeindegebiet kam im Mai von Gemeinderat Wolfgang Fuhl nach Beschwerden über das Parkverhalten der Autofahrer in Hambach. Nun soll die Zahl der Einsatzstunden der kommunalen Verkehrsüberwachung erhöht werden. Die Kontrolleure des "Zweckverbands Verkehrsüberwachung Südostbayern" werden ab September 20 statt wie bisher acht Stunden im Monat ihre Runden drehen. Die Überwachungsstunde kostet derzeit 34 Euro, plus eine Verfahrenspauschale von zwei Euro pro Verstoß. Auf der Gegenseite stehen die Verwarn- und Bußgelder, die die Gemeinde erhält. Es gehe aber nicht um Geldbeschaffung, betonte der Rathauschef: "Der Sicherheitsfaktor überwiegt den finanziellen Faktor." Auch auf Bürgerversammlungen sei immer wieder die Parkmoral bemängelt worden, hieß es seitens der Verwaltung (eine Gegenstimme).

Auch beim Thema "Feuerwerk" geht die Gemeinde nun restriktiv vor. Bei Feiern außerhalb Silvester wird die Böllerei nicht mehr genehmigt. Es sei denn, ein Feuerwerker mit Befähigungsschein stellt einen Antrag beim Gewerbeaufsichtsamt der Regierung. Es gebe zwar auch "leise Feuerwerke", meinte Warmuth, der Gestank, Qualm und die Umweltbelastung seien aber gleich. Auch hier gab es eine Gegenstimme.

Zum Jahresende endet der Vertrag zum Großreinemachen in der Gemeinde.  Es geht um 21 gemeindliche Objekte auf etwa 15 000 Quadratmetern Grundfläche mit etwa 5500 Quadratmetern Glas- und Rahmenfläche. Nun muss neu ausgeschrieben werden in einem rechtlich komplizierten Verfahren. Für 22 491 Euro wird dazu die Beratungsfirma Konzept 2 hinzugezogen.  Auch das komplexe Vergabeverfahren für die Objektplanung des Neubaus der Kita Dittelbrunn wird durch eine Kitzinger Fachfirma begleitet, für 8700 Euro netto. Wolfgang Fuhl schlug auf Nachfrage von Heike Munz vor, sich die Baustelle des Kindergartens am Schweinfurter Spitalseeplatz anzusehen. Dieser entsteht ebenfalls in Holzbauweise. Grundsätzlich soll es auf der Freifläche an der Schule bei der angedachten Kubusform bleiben.  

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