Schweinfurt

Jugend musiziert: Sechs Nachwuchsmusiker dürfen zum Bundesfinale

Coronabedingt gab es für die Altersgruppen III bis VII nur einen Bayerischen Wettbewerb in digitaler Form. Für die Jüngeren soll der Regionalentscheid nachgeholt werden.
Zwei Posaunisten aus dem Landkreis Schweinfurt sicherten sich beim Landeswettbewerb 'Jugend musiziert' mit voller Punktzahl einen Startplatz für das Bundesfinale im Mai.
Foto: Getty Images | Zwei Posaunisten aus dem Landkreis Schweinfurt sicherten sich beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" mit voller Punktzahl einen Startplatz für das Bundesfinale im Mai.

Sechs junge Nachwuchsmusiker aus der Region Main-Rhön dürfen im Mai beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" antreten. "Wir drücken fest die Daumen und sind gespannt, wie erfolgreich sie dort abschneiden", schreibt Andrea Schärringer, die musikalisch-pädagogische Leiterin des Zweckverbands Musikschule Schweinfurt.

Coronabedingt hatten sich die Altersgruppen III bis VII nicht wie üblich erst über den Regionalwettbewerb qualifizieren müssen, sondern es gab ausschließlich für diese Altersgruppen einen Bayerischen Wettbewerb in digitaler Form. Jeder angemeldete Teilnehmer musste ein Video erstellen und hochladen, das eine Fachjury bewertet hat.

Aus Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie den Landkreisen Haßberge, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen hatten sich insgesamt 26 Teilnehmer mit den Instrumenten Querflöte, Klarinette, Trompete, Posaune, Gitarre, Orgel, Klavier und Schlagzeug angemeldet. Die Jury vergab sieben dritte Plätze, zehn zweite Plätze und neun erste Plätze, von denen sechs die erforderliche Punktzahl für eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb hatten.

Zu ihnen gehören die beiden Posaunisten Pauline Walter (Hergolshausen, Altersgruppe V) und Sebastian Mauder (Waigolshausen, Altersgruppe VI) sowie Ivo Schwinn (Königsberg i. Bayern, Altersgruppe IV) an der Orgel, die alle drei volle Punktzahl erhielten. Ebenfalls einen Startplatz beim Bundesfinale sicherten sich Gitarrist Niklas Frank (Oberwerrn) sowie die beiden Schlagzeuger Nina Schroll (Bad Kissingen) und Jascha Bauer-Heilmann (Großenbrach), die alle in der Altersgruppe IV angetreten waren.

Der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" wird vom 20. bis 27. Mai in der Hansestadt Bremen und Bremerhaven ausgetragen. Er findet ebenfalls aufgrund der Corona-Pandemie als Videowettbewerb statt. Eine Reise von tausenden Menschen nach Bremen und Bremerhaven sei vor diesem Hintergrund nicht zu verantworten, sagen die Organisatoren. Mit interaktiven Workshops, einem live gestreamten Begrüßungskonzert der Bremer Philharmoniker und einem virtuellen Rahmenprogramm wollen sie allerdings versuchen, den Teilnehmern zuhause ein Bundeswettbewerbs-Gefühl zu vermitteln.

Der Wettbewerb für die Altersgruppen I und II, die sich nur auf Regionalebene messen können, soll zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr nachgeholt werden. Hier zeichne sich allerdings auch schon ab, dass dieser nicht in Präsenzform in Schweinfurt durchführt werden könne, teilt der Zweckverband Musikschule mit. "Wir basteln da gerade an einer guten Lösung für alle."

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