Gerolzhofen

Kanibers Plan für den Wald: Ein Nationalpark in Häppchen

Der Freistaat Bayern weist rund 5000 Hektar Staatswald als geschützte "Naturwälder" aus, darunter Gebiete im Steigerwald und bei Würzburg. Doch es gibt auch Kritik.
Der Böhlgrund beim Knetzgauer Gemeindeteil Zell am Ebersberg mit seinem leise dahin plätschernden Bächlein ist ein Paradies für Naturfreunde und Wanderer. Jetzt wird er komplett unter Schutz gestellt.
Foto: Alfons Beuerlein | Der Böhlgrund beim Knetzgauer Gemeindeteil Zell am Ebersberg mit seinem leise dahin plätschernden Bächlein ist ein Paradies für Naturfreunde und Wanderer. Jetzt wird er komplett unter Schutz gestellt.

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat am Freitag verkündet, im Freistaat rund 5000 Hektar Staatswald als Naturwälder auszuweisen und damit dauerhaft unter Schutz zu stellen. Die Wälder werden ab sofort nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt. Die Ausweisung der Naturwälder war beim Runden Tisch im Anschluss an das erfolgreiche Volksbegehren "Artenvielfalt – Rettet die Bienen" ausgehandelt worden. Die jetzige Entscheidung ist die Alternative für einen dritten bayerischen Nationalpark, für den Kanibers Amtsvorgängerin Ulrike Scharf keinen Platz gefunden hatte. Lesen Sie auch: ...

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