Mainberg

Karl-Heinz Hauber zu Grabe getragen

Karl-Heinz Hauber.
Foto: Peter Höhn | Karl-Heinz Hauber.

"Karl-Heinz Hauber war Feuerwehrmann durch und durch. Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr, diesem Satz hatte er sich ganz verschrieben", so Dekan Werner Kirchner in seiner Ansprache beim Requiem. Am Freitag wurde in Mainberg Karl-Heinz Hauber, Jahrgang 1940, zu Grabe getragen.

Fast 50 Jahre gehörte der Verstorbene der Feuerwehr Mainberg an, die er jahrzehntelang als Kommandant und danach bis einige Jahre vor seinem Tod als Vorsitzender in Führungspositionen leitete. In diesen Jahren erhielt der Ortsteil ein neues Feuerwehrhaus, das fast ausschließlich in Eigenleistung erstellt wurde. Auch der Fuhrpark der Wehr wurde erheblich aufgewertet. War vor seiner Zeit als Kommandant nur eine Tragkraftspritze vorhanden, die mit Pkw oder Traktor zum Einsatz gezogen werden musste, wurde unter ihm ein Einsatzfahrzeug angeschafft.

Nicht nur auf Ortsebene, auch auf Kreisebene prägte er mehrere Jahrzehnte die Feuerwehren im Landkreis als Kreisbrandmeister und als Kreisbrandinspektor. Da ihm die Ausbildung der Feuerwehrleute sehr am Herzen lag, setzte er sich unermüdlich für ein Ausbildungszentrum auf Kreisebene ein, was 1995 in Niederwerrn geschaffen werden konnte. Hier finden die Lehrgänge für die Truppmann- und Truppführerausbildung sowie für die Atemschutzträger statt.

Hauber war jahrelang für die Ausbildung der Atemschutzträger verantwortlich und hat in seiner Zeit als Kreisbrandinspektor rund 1000 Feuerwehrleute für diesen besonderen Einsatz vorbereitet und sie auch alljährlich einmal auf diesem Einsatzgebiet geprüft. "Dabei war es im wichtig, dass die Atemschutzträger möglichst realitätsnah diese Prüfung ablegen", erinnert sich Peter Höhn, sein Nachfolger im Amt des Kreisbrandinspektors. Deshalb wurden Räume im Ausbildungszentrum einem Brandfall gleich hergerichtet. "Karl-Heinz Hauber war in seiner Inspektorenzeit fast täglich da draußen", setzt Peter Höhn hinzu.

So konnte Dekan Werner Kirchner in seiner Ansprache beim Requiem auf viele Auszeichnungen, die der Verstorbene erhielt, hinweisen. Dazu zählten die Ernennungen zum Ehrenkommandanten, Ehrenvorsitzenden der Feuerwehr und Ehren-Kreisbrandinspektor. Für seine besonderen Verdienste in der Feuerwehr wurde er vom bayerischen Innenminister mit dem Steckkreuz ausgezeichnet, das pro Landkreis und Jahr nur an eine Person vergeben wird.

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