Luftangriff 1943: Erinnerungen aus Mainberg und Schweinfurt

Zeitzeugen: Waltraud und Manfred Orschel im Garten ihres Hauses in Mainberg. An dieser Stelle vergrub der Vater der 79-Jährigen kurz vor Kriegsende ein Fass Wein, das er für den Tausch von Lebensmitteln verwenden wollte.
Foto: Katja Glatzer | Zeitzeugen: Waltraud und Manfred Orschel im Garten ihres Hauses in Mainberg. An dieser Stelle vergrub der Vater der 79-Jährigen kurz vor Kriegsende ein Fass Wein, das er für den Tausch von Lebensmitteln verwenden wollte.

Die Erinnerungen an die Kriegszeiten sind präsent. Das, was am Dienstag, 17. August 1943, passiert ist, ist im Gedächtnis eingemeißelt. Waltraud Orschel, damals neun Jahre alt, spielte mit ihren Puppen. Die Mutter arbeitete im Mainberger Weinberg, der Vater in Schweinfurt bei Kugelfischer. Als der Fliegeralarm ertönte, rannte sie mit ihrer Freundin in deren Haus – gegenüber des Mainberger Schlosses. Die Mädchen hörten das Brummen der Flieger, dann sahen sie, wie die Tiefflieger über das Schloss fegten.

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