Schweinfurt

Marietta Eder führt die SPD Schweinfurt

Die Schweinfurter Genossen haben ihren Vorstand neu gewählt. Warum die bisherige Vorsitzende nicht mehr antrat und was ihrer Nachfolgerin wichtig ist.
Marietta Eder steht jetzt an der Spitze des SPD-Vorstands Schweinfurt.
Foto: Hendrik Holnäck | Marietta Eder steht jetzt an der Spitze des SPD-Vorstands Schweinfurt.

In einer digitalen Delegiertenversammlung mit anschließender Briefwahl hat die SPD Schweinfurt ihren Vorstand neu gewählt. Neue Kreisvorsitzende wurde die Gewerkschaftssekretärin und Stadträtin Marietta Eder. Die bisherige Vorsitzende Julia Stürmer-Hawlitschek hatte sich wegen familiärer und beruflicher Belastung nicht mehr zur Wahl gestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Eder will den Kreisverband inhaltlich breit aufstellen und relevante politische und gesellschaftliche Themen, von der kommunalen bis zur überörtlichen Ebene, bearbeiten. "Corona hat gravierende Auswirkungen auf uns alle, in unserem Zusammenleben, beruflich und sozial. Jetzt zählt's. Wir wollen nicht nur irgendwie durch die Krise kommen. Wir wollen, dass es danach besser läuft. Daher braucht es jetzt vor allem Investitionen in Bildung, in Infrastruktur und in unser Gesundheitswesen", so Marietta Eder zu den aktuellen politischen Schwerpunkten.

Ihr zur Seite werden als Stellvertreter die Stadträte Johannes Petersen und Marianne Prowald sowie der aktive Gewerkschafter und Betriebsrat Tanyel Tas. Um die Finanzen wird sich auch weiterhin Wolfgang Schmitt-Kirchner kümmern, die Schriftführung hat Christopher Richter übernommen. Bildungsbeauftragte bleibt Kathi Petersen. Ihre jeweiligen Ortsvereine vertreten im Vorstand Klaus Schuler (Bergl/Oberndorf), Michael Umhöfer (Gartenstadt/Theuerbrünnlein/Eselshöhe), Angelika Fuchs (Hochfeld/Deutschhof), Roland Bathon (Mitte) und Andre Keuser (West). Die in Schweinfurt aktiven Arbeitsgemeinschaften entsenden Karl Mayer (60plus), Stephan Rolli (Arbeitnehmer), Ute Eller (Frauen) und Lena Hose (Jusos) in den Vorstand. Kraft Amtes gehören außerdem Ralf Hofmann als Fraktionsvorsitzender und Isabella Walter als Geschäftsführerin dem Vorstand an.

Kathi Petersen brachte als Sprecherin des Eine-Welt-Forums der BayernSPD einen Antrag zum Thema "Pandemie global besiegen – Impfstoff für alle Länder ermöglichen" zur Abstimmung. In diesem Antrag, der mit großer Mehrheit angenommen wurde, fordert die Schweinfurter SPD Mandatsträger aller Ebenen auf, sich dafür einsetzen, dass der Patentschutz von Covid-19 Impfstoffen zugunsten einer tatsächlich globalen wirksamen der Bekämpfung der Pandemie aufgehoben wird. Petersen dazu: "Mit einer Aufhebung des Patentschutzes könnten in Indien, Südafrika und anderen Ländern des globalen Südens, wo man längst Erfahrung in der Medikamentenherstellung hat, nicht zuletzt für Europa, die vor Ort nötigen Impfstoffe produziert werden. Pharmakonzerne verdienen dann zwar weniger, aber immer noch genug mit ihren Verträgen. Außerdem haben sie Milliarden an Steuergeldern für die Impfstoffentwicklung erhalten", wird Petersen zitiert.

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