Schweinfurt

Mehr Planungssicherheit für neun mainfränkische Mehrgenerationenhäuser

Die Förderung von rund 530 Mehrgenerationenhäusern wird auch im Jahr 2021 durch das neue "Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander" nahtlos fortgeführt. Zusätzlich wird die Laufzeit der Förderung von zwei auf acht Jahre verlängert, heißt es in einer Pressemitteilung der BayernSPD-Landtagsfraktion. Das bietet den geförderten Mehrgenerationenhäusern Planungssicherheit und eine verlässliche Grundlage für eine noch stärkere kommunale Verankerung. 

In der Region Mainfranken profitieren laut Pressemitteilung gleich neun Mehrgenerationenhäuser von dem verbesserten Bundesprogramm: das Mehrgenerationenhaus Bad Kissingen, das Mehrgenerationenhaus Haßfurt des BRK Kreisverbands Haßberge, das Caritas-Mehrgenerationenhaus St. Elisabeth Kitzingen, das Mehrgenerationenhaus Binsfeld, das Haus Sankt Michael in Bad Königshofen, das Mehrgenerationenhaus Schwebheim im Bürgerhaus, das Mehrgenerationenhaus "Treffpunkt Mitte" in Schweinfurt, das Generationenzentrum Matthias Ehrenfried in Würzburg und das Mehrgenerationenhaus Waldbrunn.

Förderung soll in Folgejahren in gleicher Höhe fortgeführt werden

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar freut sich über die Ausweitung des Förderzeitraums und der Förderhöhe um 10 000 Euro auf 40 000 Euro: "Ohne Mehrgenerationenhäuser würde in unseren Städten und Gemeinden etwas fehlen." Um die Förderung auch in den Folgejahren in der gleichen Höhe fortzuführen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entsprechende Mittel für den Haushalt 2022 bereits angemeldet. Überzeugt von dem Konzept ist auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel aus Gemünden: "Mehrgenerationenhäuser leisten einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Als Begegnungsorte fördern sie das nachbarschaftliche Miteinander und die Vernetzung untereinander."

Auch der mainfränkische SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib begrüße die angehobene Förderhöhe und die Planungssicherheit für die Häuser, die durch das neue Bundesprogramm erreicht wird, heißt es in der Pressemitteilung weiter.  In Bayern würden 90 Mehrgenerationenhäuser durch das Bundesprogramm gefördert, 10 davon in Mainfranken. Mit Blick auf die Förderung durch bayerische Landesmittel, sieht Halbleib jedoch noch einiges an Handlungsbedarf: "Der Freistaat muss die wertvolle, notwendige und gute Arbeit der Mehrgenerationenhauser für eine bessere generationenubergreifende Vernetzung in den Kommunen dringend durch eine Anhebung der Landesförderung unterstützen." Bereits zum Nachtragshaushaltsplan 2019/2020 hat Halbleib und die SPD-Landtagsfraktion die Erhöhung der Fördersumme von 300 000 Euro auf 810 000 Euro gefordert, um damit auch zusätzliche Mehrgenerationenhauser in Mainfranken zu ermöglichen.

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