Schweinfurt

Noch mehr Platz für Rundum-Sorglos-Pakete

Glückwünsche und gemeinsame Freude über das neue Bürogebäude im Hintergrund. Im Bild von links Rolf Hahn, Vorsitzender der Geschäftsführung, Architektin Lisa Kraft, Projektleiter Elmar Martin und Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé.
Foto: Helmut Glauch | Glückwünsche und gemeinsame Freude über das neue Bürogebäude im Hintergrund. Im Bild von links Rolf Hahn, Vorsitzender der Geschäftsführung, Architektin Lisa Kraft, Projektleiter Elmar Martin und Schweinfurts ...

Geräumig, funktional, viel Licht und jedes Büro mit individueller Note. Beim Rundgang durch das neue Gebäude von Mercator-Leasing in der Londonstraße im Schweinfurter Industriegebiet Maintal fällt auf, dass man sehr darum bemüht war, Arbeitsplätze zu schaffen, an denen man sich auch tatsächlich wohlfühlt. Dazu tragen zum Beispiel eine Dachterrasse und angenehm gestaltete Aufenthaltsräume bei.

„Mitarbeiter durften ihre Lieblings-Urlaubsfotos aussuchen, die großformatig auf Leinwand gezogen und in den Büros aufgehängt wurden“, berichtet Stefanie Wenzel, bei Mercator-Leasing zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Rund 1300 zusätzliche Quadratmeter, vor allem Büroflächen, stehen der Firma mit dem Neubau zur Verfügung. Gemessen am Altbau, der eigentlich kein solcher ist, weil er ja selbst erst einige Jahre alt ist, hat man sich flächenmäßig auf nun zusammen 2600 Quadratmeter sozusagen verdoppelt.

Einer der zehn größten Gewerbesteuerzahler der Stadt

Geschuldet ist dies vor allem der enormen Entwicklung des Unternehmens, das mittlerweile zu den Top-Ten-Gewerbesteuerzahlern Schweinfurts gehört, wie Rolf Hahn, Vorsitzender der Geschäftsführung, im Rahmen der Feier zur Inbetriebnahme betonte. 1991 gegründet, fing man mit acht Mitarbeitern an, zwanzig Jahre später, als man im Maintal ansässig wurde, waren es 34, mittlerweile bewegt man sich auf die Dreistelligkeit zu, denn es sind schon mehr als 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Sorglos-Lösungen für Büros und Firmen

Leasing ist im Trend, Firmen wollen Komplettlösungen, wenn es um die technische Ausstattung ihrer Büros geht. Leasing-Verträge, wie sie von Mercator maßgeschneidert werden, bieten solche Sorglos-Lösungen. Die Leasingnehmer zum Beispiel im Office-Bereich verfügen ständig über die neueste Bürotechnik und müssen sich um nichts kümmern. Geleast wird heute beinahe alles. Vom Wunschrad als Dienstrad, welches Firmen ihren Mitarbeitern mittels Gehaltsumwandlung auch für die Freizeit zur Verfügung stellen, bis zum Gabelstapler. Mercator-Leasing hat alleine 80 000 Fahrräder im Bestand. 34 000 Kunden werden laut Homepage von Mercator betreut. Im bestehenden Gebäude war es einfach zu eng geworden für die stetig steigende Zahl von Leasingfachwirten, Bankbetriebswirten und Kaufleuten für Bürokommunikation, wie sie bei Mercator-Leasing beschäftigt sind.

Fünf Millionen Euro habe man investiert, so Rolf Hahn. Darin enthalten ist auch der neue Parkplatz für die Mitarbeiter. Auf dem Dach des Neubaus wurde eine Photovoltaikanlage installiert, außerdem gibt es zwei Ladestationen für E-Bike oder Elektroauto. Möglich wurde die Erweiterung des Betriebsgeländes durch den Zukauf des bisher unbebauten Nachbargrundstückes.

Einweihungs-Volksfest nach dem Motto „Family & Friends“

Mit einem Volksfest unter dem Motto „Family & Friends“ wurde der Neubau am Freitag gefeiert. Mitarbeiter und ihre Familien waren eingeladen, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen oder die sportlichen Angebote zu nutzen. Zuvor dankte Rolf Hahn, der seit Januar gemeinsam mit dem zweiten Geschäftsführer Matthias Schneider das Unternehmen sozusagen in einer Doppelspitze führt, Architektin Lisa Kraft und deren Projektleiter Elmar Martin.

Das Maintal – Eine Erfolgsgeschichte

Die Architektin erläuterte den Versammelten die Bauhistorie, bevor Oberbürgermeister Sebastian Remelé das Wort ergriff. Der OB ging auf die Erfolgsgeschichte des Maintals ein. 1998 an den Start gegangen mit dem Ziel, sich von den Monostrukturen der Großbetriebe etwas zu lösen, seien hier mittlerweile 113 Betriebe mit gut 4000 Arbeitsplätzen ansässig. Eine Entwicklung die für die Energie der Stadt spreche, die gestärkt aus ihrer tiefen Krise Anfang der 90er-Jahre gekommen sei. Mit den Worten „Ich bin stolz das Mercator-Leasing diesen Schritt getan hat und ich freue mich schon auf die nächste Einweihungsparty hier“, schloss er sein Grußwort. Wenn die Entwicklung der Firma so weiter geht wie in den zurückliegenden Jahren, könnte es sein, dass dies nicht allzulange dauert.

Viel Licht und viel viel Platz. Der Neubau von Mercator-Leasing bringt mit rund 1300 Quadratmetern Nutzfläche reichlich räumliche Entlastung für das Bestandsgebäude.
Foto: Anand Anders | Viel Licht und viel viel Platz. Der Neubau von Mercator-Leasing bringt mit rund 1300 Quadratmetern Nutzfläche reichlich räumliche Entlastung für das Bestandsgebäude.
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