Euerbach

Obbacher Ortseingang wird aufgewertet

Mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt von Obbach wird auch die Einmündung der Sömmersdorfer Straße am sogenannten "Doktorberg" ÖPNV-fähig gestaltet. Zusätzlich lässt die Dorferneuerung einen Parkplatz unterhalb der Arztpraxis (hier rechts) bauen.
Foto: Silvia Eidel | Mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt von Obbach wird auch die Einmündung der Sömmersdorfer Straße am sogenannten "Doktorberg" ÖPNV-fähig gestaltet.

Der Ortseingang von Obbach wird ein neues Gesicht erhalten: Ausgebaut wird die Staatsstraße 2290, die Sömmersdorfer Straße mit der Von-Rhein-Straße und auch ein neuer Parkplatz unterhalb der Allgemeinarztpraxis wird hier errichtet. Mit der Planung für dieses Projekt der Dorferneuerung war der Gemeinderat Euerbach einverstanden.

"Froh und glücklich", dass dieser zweite Bauabschnitt der Staatsstraße vom Brunnenweg her sowie der Umgriff überhaupt noch verwirklicht werden, zeigte sich Bürgermeisterin Simone Seufert in der Gemeinderatssitzung in der Turnhalle. Bei ihrem Amtsantritt im Mai sei dies nämlich nicht klar gewesen. Denn es habe seit Jahren Probleme mit dem Grunderwerb gegeben, erläuterte sie. Zuletzt waren es zwei Eigentümer, die nicht verkauft haben, so dass umgeplant werden musste.

Geändert werden musste auch einiges an der Planung des Parkplatzes, so Seufert, um die volle Förderung vom Amt für Ländliche Entwicklung zu erhalten. Vor allem die Materialien mussten auf Vorgabe der Unteren Naturschutzbehörde geändert und mehr Grün an die Fläche gebracht werden. Dieser Parkplatz nehme zum einen den parkenden und ruhenden Verkehr aus der Sömmersdorfer Straße, damit die Busse des ÖPNV dort weiter verkehren können. Zum anderen stärke er den Standort der Arztpraxis, unterstrich die Bürgermeisterin.

Befestigt werden dort am "Doktorberg" jetzt zehn reguläre Stellplätze und zwei Plätze für Behinderte, hinzu kommt eine E-Ladesäule. Die anschließende, fast ebenso große Stellfläche wird mit Schotterrasen ausgeführt. Auf der Sömmersdorfer Straße gilt dann ein Parkverbot.

Seufert erläuterte auch die neu gestaltete Bushaltestelle, die derzeit noch einen Wermutstropfen enthält: Ein tiefer liegendes Podest am hinteren Rand, eingezäunt mit einer Pfostenkette, weil ein Anlieger keinen Grund hergeben will.

Eingezäunt werde auf der rechten Seite des Ortseingangs das vorgeschriebene Erdbecken für das Oberflächenwasser. Obst- und Wildobstbäume werden dort gepflanzt. Alle vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen könnten innerhalb der Planungsfläche untergebracht werden, zusätzliche Flächen müssten nicht hergenommen werden.

Die Änderungen hat der Vorstand der Dorferneuerung Obbach bereits anerkannt. Seufert appellierte an die Gemeinderäte, den Planungen ebenso zuzustimmen. Sie bedeuteten eine Aufwertung des Ortseingangs. Die Gemeinde und der Deo-Vorstand hätten so sehr gekämpft, es sei ein extremer Kraftakt gewesen und endlich seien die Pläne fertig. Für die 440000 Euro Kosten des Dorferneuerungsprojekts habe das Amt für Ländliche Entwicklung der Gemeinde derzeit 63 Prozent Förderung zugesagt.

Nachfragen aus dem Gremium gab es zu den Parkplätzen und zu einem Feldweg, Lob kam für die Grüngestaltung. Schließlich stimmte der Gemeinderat einmütig für die Planung. Wenn es nach dem Willen des Staatlichen Bauamtes geht, soll 2021 gebaut werden.

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