Wipfeld

Rückblick: ein außergewöhnliches Jahr für Wipfeld

Wie in vielen anderen Landkreisgemeinden liegt auch hinter dem Wipfelder Gemeinderat ein "außergewöhnliches Jahr", wie Bürgermeister Tobias Blesch in der letzten Sitzung 2020 feststellte. Sein Jahresrückblick zeigte: Wipfeld war fleißig, trotz und mit Corona. Gleich sieben neue Gemeinderatsmitglieder verstärken seit der Kommunalwahl das Gremium. Gemeinsam und in "gutem Miteinander" werde dort um gute Lösungen zum Wohle der Bürger und des Ortes gerungen, sagte Blesch.

So wurden verschiedene zukunftsträchtige Projekte auf den Weg gebracht: Der Vorplatz vor dem Sportheim wurde in einer Gemeinschaftsaktion von Gemeinde, Gemeinderat und FC Wipfeld attraktiv und barrierefrei umgestaltet. Mit knapp 80 000 Euro blieben die Kosten für die Maßnahme ein ganzes Stück unter der ursprünglichen Vergabesumme, da einkalkulierte Entsorgungsrisiken nicht eingetroffen sind. Rund 24 Prozent der Kosten, sprich knapp 19 000 Euro entfielen dabei flächenanteilig auf den Sportverein. Wie Blesch argumentierte, trägt der FC Wipfeld in der örtlichen Vereinslandschaft die höchsten Fixkosten für den Unterhalt der Liegenschaften, zu denen auch der Sportheimsaal gehört.

Da der größte, öffentlich nutzbare Saal Wipfelds gerne von  Gemeinde und Vereinen für große Veranstaltungen genutzt wird, kommt der neu gestaltete Vorplatz mit einer nun geordneten Parksituation allen Gemeindebürgern zugute. Für Blesch ein guter Grund, den Eigenanteil des Sportvereins einmalig zu bezuschussen, zumal  bislang keine Zuschüsse von Gemeindeseite für Sanierungsmaßnahmen am Sportheim geleistet worden seien. Im Gremium gab es keine Debatte, und so reduziert sich nach dem einstimmigen Votum der Kostenanteil für den Sportverein um 25 Prozent auf gut 14 000 Euro. Eine gemeinschaftliche Pflanzaktion im Frühjahr 2021 soll die Maßnahme abschließen.

Viele zukunftsträchtigen Projekte

Die Liste der weiteren zukunftsträchtigen Projekte war lang: Die Bauleitplanung für das Baugebiet Thiergärten II ist in vollem Gange, die Urnengemeinschaftsgrabanlage wurde fertiggestellt, ein erster Teil der Straßenbeleuchtung auf LED ist umgerüstet, und eine Ladesäule für E-Bikes an der Mainfähre wurde installiert. Die Bedarfsermittlung für das "Betreute Wohnen" läuft, umgesetzt wurden auch diverse Gemeinde- und Bürgerprojekte im Rahmen des Dorfwettbewerbs oder des neu aufgelegten "Regionalbudgets". Blesch nannte exemplarisch die Mitfahrbank, den Generationenplatz und diverse Pflanzaktionen.

Die Bürgerbühne hat in der Celtis-Schule einen festen Probenplatz gefunden. Der Fährmotor wurde überholt und im November hat Wipfeld die Bewerbung für den Wettbewerb "Gütesiegel Heimatdorf 2021" eingereicht sowie den Wiedereinstig ins Städtebauförderungsprogramm beantragt. Außerdem hat Wipfeld nun am Speiersberg einen neuen Aussichtshügel. Ausgefallen ist 2020 der Besuch der Italiener zum 25-jährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft.

Folgende Projekte stehen 2021 auf der Liste: das schnelle Internet im Rathaus, die Umsetzung des WiFi4EU-Gutscheins für freies W-Lan, die PV-Anlage auf dem Feuerwehrdach, die Bildstockeinweihung in der Weinbergstraße und der Bezirksentscheid des Dorfwettbewerbs. Auch ein neues Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) für die neu gegründete Interkommunale Allianz "Mainschleife",  zu der Wipfeld nun gehört, soll 2021 auf den Weg gebracht werden.

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