Schweinfurt

Schaeffler leicht erholt

Das Unternehmen legt die Quartalszahlen vor: Die Effizienz-Programme greifen.
Schaeffler hat sich wieder leicht erholt. Die Effiziens-Programme greifen, der Umsatz hat im dritten Quartal zugelegt.
Foto: Josef Lamber | Schaeffler hat sich wieder leicht erholt. Die Effiziens-Programme greifen, der Umsatz hat im dritten Quartal zugelegt.

"In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld haben wir im dritten Quartal gut abgeschnitten. Unsere Maßnahmen zur Flexibilisierung greifen, die Transformation gewinnt an Fahrt, und die Effizienzprogramme werden konsequent umgesetzt. Wir sind als Vorstand zuversichtlich, dass wir unsere Prognose für das Jahr 2019 erreichen werden", erklärt Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, zur Vorlage der Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres.

Demnach hat sich der Umsatz in den ersten neun Monaten mit 10,8 Milliarden Euro um 0,1 Prozent verringert, im dritten Quartal jedoch um 1,2 Prozent zugelegt.  Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit (EBIT) lag in den ersten drei Quartalen bei 795 Millionen Euro (Vj. 1,15 Milliarden). Das entspricht einer Marge von 8,1 Prozent (10,7).

Nach wie vor schwächelt die Sparte Automotive mit einem Umsatzrückgang von 1,5 Prozent. Der in Schweinfurt ansässige Bereich Industrie hat in den ersten neun Monaten mit 2,7 Milliarden Euro um 4,3 Prozent zugelegt. Den größten Zuwachs erzielte erneut die Region China mit 20,9 Prozent, vor Americas mit 4,5 Prozent und Europa mit 0,1 Prozent. In der Region Asien/Pazifik war die Umsatzentwicklung mit minus 0,8 Prozent leicht rückläufig. Im dritten Quartal hat sich das Wachstum jedoch verlangsamt und lag nur noch bei 1,2 Prozent. Das EBIT beträgt 10,9 Prozent (11,5).

Für das Gesamtjahr geht Schaeffler, wie im Juli korrigiert, von einem Umsatzwachstum aus, das sich von -1 bis +1 Prozent bewegt. Dabei wird für den Automotive-Bereich ein Rückgang um bis zu zwei Prozent gerechnet.

Aktuell laufen Verhandlungen mit dem Betriebsrat über den Abbau von 1300 der weltweit 89000 Stellen. Davon dürfte auch der Standort Schweinfurt betroffen sein.

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