Stadtlauringen

Stadtlauringen sagt Weihnachtsmarkt ab

Damit Zuschussgeber abschätzen können, wie groß der Förderbedarf in den kommenden Jahren sein könnte, werden Kommunen alljährlich gebeten, eine Bedarfsmitteilung für Projekte der Städtebauförderung abzugeben. Anhand dieser Zahlen werden Haushaltspläne erstellt, um die Fördertöpfe zu füllen. Diese Bedarfsmitteilung sei nur eine Absichtserklärung und dürfe deshalb nicht mit den dann tatsächlich gewährten Zuschüssen verwechselt werden, betonte Bürgermeister Friedel Heckenlauer bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Der Ortsteil Stadtlauringen erfährt seine Innenorterneuerungen über jene Städtebauförderung. Stadtlauringen wird als Kleinzentrum eingestuft und liegt in einem allgemeinen ländlichen Raum mit besonderem Handlungsbedarf in der Nähe des Oberzentrums Schweinfurt, heißt es in der Beschreibung des Regionalplans. Eingefordert wurde die Bedarfsmitteilung für die Jahre 2021 bis 2024. In Stadtlauringen steht eine Neugestaltung der Allee ebenso an wie Maßnahmen am Wereth, in der Kitzgasse, Kirchtorstraße oder Lindenstraße. Das kommunale Förderprogramm für Ertüchtigungen an öffentlichen und privaten Anwesen muss 2023 neu beantragt werden.

Insgesamt wurde für diese Maßnahmen bis 2024 ein Bedarf von 5,75 Millionen Euro ermittelt. Für 2021 wurden 250 000 Euro an Bedarf mitgeteilt, für 2022 sind es 2,53 Millionen Euro, auf 2023 entfallen 2,3 Millionen Euro und für 2024 werden es 680 000 Euro.

Der Stadtlauringer Weihnachtsmarkt wird nicht stattfinden. Zwar hatten die Sommerkonzerte gezeigt, dass ein Hygienekonzept durchaus umsetzbar ist und auch für den Kunsthandwerkerhof war ein solches erarbeitet worden. Doch die aktuell steigenden Infektionszahlen lassen weitere Einschränkungen befürchten, sodass sich die Vorbereitungen als umsonst erweisen könnten. Zudem seien schon viele Märkte in der Umgebung abgesagt worden, sodass eine verstärkte Konzentration am ersten Adventswochenende auf den dann wohl einzigen Weihnachtsmarkt der Umgebung besonders stark werden könnte.

Rainer Gaube verkündete in diesem Zusammenhang für die Wetzhäuser Dorfgemeinschaft, dass auch die Wetzhäuser Waldweihnacht nicht stattfinden wird. In Birnfeld sei zwar noch keine finale Entscheidung gefallen, führte Winfried Reß an, doch sei auch hier von einer Absage auszugehen.

In den ehemaligen Diska-Markt wird ein Fitness-Studio einziehen. Der Gemeinderat erteilte einem Antrag nach Umbau und Umnutzung des ehemaligen Lebensmittelmarktes das gemeindliche Einvernehmen. Ebenfalls genehmigt wurde in diesem Zusammenhang die Aufstellung von zwei Werbetafeln und drei Werbefahnen.

Stattgegeben wurde zudem zwei Bauanträgen. Im Keltenweg 20 in Stadtlauringen wird ein neues Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage entstehen und in Oberlauringen Am Weihersbach 31 ein Einfamilienwohnhaus mit Carport und Terrasse.

Bezüglich aktueller Corona-Zahlen im Markt berichtete Bürgermeister Friedel Heckenlauer von 18 bestätigten Fällen, die jedoch alle schon im März/April bekannt wurden. Diese Zahl habe sich dann bis zur neuesten Veröffentlichung nicht mehr verändert. Aktuell (Stand: Donnerstag, 15. Oktober) befinden sich zwei Personen aus dem Marktgebiet in häuslicher Quarantäne.

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