Grettstadt

Tag der offenen Tür in Grettstadts neuer Kinderkrippe

Die geschwungene Form und der sonnige Anstrich der Fassade lassen die Größe des Anbaues vergessen. Im Frühjahr werden auch die frisch angesäten Flächen zur Benutzung freigegeben. Im Innern zu erkennen: die Bewegungslandschaften des Holzkünstlers Reinhold Albert, die bei den beiden Gruppen sehr gefragt sind.
Foto: Ruth Volz | Die geschwungene Form und der sonnige Anstrich der Fassade lassen die Größe des Anbaues vergessen. Im Frühjahr werden auch die frisch angesäten Flächen zur Benutzung freigegeben.

Die Kita Storchennest wurde um zwei Krippenräume und einen Personalraum erweitert. Angedockt wurde der Anbau an den bestehenden Kindergartenbau. Über einen Spielflur mit begrünter Vorfläche kommt man nun in die neuen Räume mit freundlicher Farbgebung in Gelb und Beige. Die geschwungene Form des Anbaus vermeidet den Eindruck einer geschlossenen Mauerfront.

Bereits zwei Monate vor der geplanten Fertigstellung durfte die erste Krippengruppe im Juli in die neuen Räume einziehen. Die Bevölkerung hatte nun, am Kirchweihwochenende, die Möglichkeit, das gelungene Bauwerk in Augenschein zu nehmen. Zahlreiche junge Eltern, aber auch andere Gäste nutzten die Gelegenheit und zeigten sich beeindruckt von der Gestaltung.

Seit 1991 stetig gewachsen

Seit dem Bau für vier Regelgruppen im Jahr 1991 ist die Kita stetig gewachsen. Im Mai 2014 konnte man die ersten beiden Krippengruppenräume, angedockt neben dem Eingangsbereich, einweihen. Drei Jahre später erwarb die Gemeinde ein an die Gartenfläche angrenzendes Wohngebäude mit rund 700 Quadratmeter Hoffläche und gestaltete dieses für die Schulkindbetreuung um. Hier war seit März 2020 übergangsweise eine dritte Krippengruppe untergebracht. Durch weitere Grundstückszukäufe wurde das innerörtliche Kindergarten-Areal auf rund 3327 Quadratmeter erweitert werden.

Im Februar 2019 hatte das Architekturbüro Perleth seine Planungen dem Gemeinderat vorgelegt. Das Bauhofteam begann bald danach mit der Umgestaltung der Gartenanlage nach Wünschen von Erzieherteam und Elternbeirat. Dadurch blieben alle Außenanlagen während der Bauphase voll nutzbar.

Entstanden ist ein großzügiger mit 2100 Quadratmetern doppelt so großer Außenbereich mit Schaukeln, Rutsche, Indianerzelt, Sandkasten und Rundfahrtstecke, der für alle Altersgruppen genügend Freiraum zum Spielen und Toben bietet. "Wir haben also zuerst unsere Außenanlagen umgestaltet und dann das Gebäude hineingestellt", erläutert Bürgermeister Ewald Vögler.

Günstiger als gedacht

Anfang Juli 2020 feierte man gemeinsam mit den Planern und der Baufirma Siebenson den Beginn der Bauarbeiten mit dem Betonieren der Bodenplatte. Als besondere Aktion wurden Zeitkapseln, gestaltet von den Kindern, im Beton versenkt. Schon Ende August 2020 lud man zum Richtfest.

Die ursprüngliche Kostenschätzung aus dem Jahr 2019 lag bei 1,8 Millionen Euro. "Bei der Bauausführung konnten wirtschaftlichere Lösungen gefunden werden, so dass wir nun rund 200 000 Euro günstiger gebaut haben", freut sich Bürgermeister Ewald Vögler.

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