Hundelshausen

Unfallauto in Flammen: Feuerwehren verhindern Waldbrand

Großeinsatz der Feuerwehren am Donnerstagnachmittag: Nach einem Verkehrsunfall fing ein Auto Feuer. Es drohte ein Waldbrand in der Nähe des Zabelsteins. Mehreren Wehren gelang es, die Flammen einzudämmen.
Dem Einsatz mehrerer Feuerwehren ist es zu verdanken, dass nach einem Unfall ein größerer Waldbrand verhindert werden konnte.
Foto: Johannes Vogt | Dem Einsatz mehrerer Feuerwehren ist es zu verdanken, dass nach einem Unfall ein größerer Waldbrand verhindert werden konnte.

Großeinsatz der Feuerwehren am Donnerstagnachmittag: Nach einem Verkehrsunfall fing ein Auto Feuer. Es drohte ein Waldbrand in der Nähe des Zabelsteins. Mehreren Wehren gelang es, die Flammen einzudämmen.

Ein 59-jähriger Opel-Fahrer war gegen 17.15 Uhr auf der Kreisstraße von Fabrikschleichach in Richtung Zabelstein unterwegs. Kurz nach der Landkreisgrenze geriet das Fahrzeug im Bereich der Baustelle - hier gilt aktuell eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 Stundenkilometern - aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und kam nach links von der Straße ab. Der Opel prallte er gegen einen Baum und kam anschließend im Wald zum Stehen.

Fahrer und Beifahrer konnten das völlig demolierte Fahrzeug unverletzt verlassen, ehe der Opel in Flammen aufging. Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehr brannte der Pkw bereits lichterloh. Das Feuer begann auch, auf den umliegenden Wald überzugreifen. Es drohte ein größerer Waldbrand.

Pendelverkehr eingerichtet

Die Integrierte Leitstelle Schweinfurt alarmierte daraufhin mehrere Feuerwehren. Im Einsatz waren die Wehren aus Untersteinbach, Prölsdorf, Michelau und die Wehr "Am Zabelstein" (Hundelshausen und Altmannsdorf) mit rund 45 Personen. Mit dem wasserführenden Michelauer Feuerwehrauto wurde ein Pendelverkehr zum nächsten Hydranten eingerichtet und so für Wassernachschub gesorgt. Das brennende Auto und die umliegende Vegetation wurde von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz abgelöscht und anschließend mittels Wärmebildkamera nochmals auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Fahrer war alkoholisiert

Vor Ort war auch ein Rettungswagen der Johanniter Schweinfurt. Während der Unfallaufnahme bemerkte die Streifenbesatzung der Polizei Haßfurt, dass der Fahrer des Opel unter Alkoholeinfluss stand. Da der Alkoholtest einen Wert von über 1,22 Promille zeigte, wurde der Führerschein sichergestellt und beim Fahrer eine Blutentnahme angeordnet.

Die Höhe des Gesamtschadens kann laut Polizei erst in den kommenden Tagen nach einem Gutachten der Staatlichen Forstbehörde festgesetzt werden.

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