Schwebheim

Vielfältigen Einsatz für das Gemeinwohl

Richard Geiling hat viel in der Gemeinde Schwebheim bewegt, im Bild vor dem Heidekindergarten in Schwebheim, für den er sehr viel ehrenamtlich tätig war.
Foto: Rita Steger-Frühwacht | Richard Geiling hat viel in der Gemeinde Schwebheim bewegt, im Bild vor dem Heidekindergarten in Schwebheim, für den er sehr viel ehrenamtlich tätig war.

"Nur gemeinsam, wenn jeder mit beiträgt, dann gelingt eine lebende Gemeinde." Dies ist die Grundüberzeugung von Richard Geiling, der in der Gemeinde Schwebheim, in verschiedenen Vereinen und Organisationen in den letzten Jahrzehnten viel bewegen konnte. Zudem hatte er während seiner Berufsjahre in einem Schweinfurter Industriebetrieb stets ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Arbeitskollegen, deren Interessen er viele Jahre als Betriebsrat vertrat. Für seine ehrenamtlichen Leistungen zugunsten der Allgemeinheit wurde er von Ministerpräsident Markus Söder mit dem Ehrenzeichen geehrt.

Sein Einstieg in die ehrenamtliche Tätigkeit erfolgte nach dem Zuzug in die Gemeinde Schwebheim im Jahr 1976. Damals kam die Tochter in den Kindergarten, und er wurde in den Elternbeirat gewählt. "Es war zwar damals unüblich, dass ein Vater diesem Gremium angehörte, aber ich ließ mich wählen", erzählt er. Für den Kindergarten setzte er sich wieder stark ein, als seine Enkelkinder diese Einrichtung besuchten. Es standen der Umbau und die Erweiterung des Gebäudes an. Richard Geiling war bei den Planungen und der Durchführung wichtiges Verbindungsglied zwischen Gemeinde und Kindergartenleitung. Zunächst packte er tatkräftig mit an, als es galt, den Umzug in den Notkindergarten zu schultern.

Anpacken für die Zukunft

Beim Einzug in die neuen Räume war Richard Geiling wieder unter den Helfern zu finden. "Mit der Leitung des Heidekindergartens und dem Trägerverein konnte ich viel ehrenamtlich tun und so manche Kosten einsparen helfen", meint Richard Geiling mit Blick auf den Ausbau des Dachbodens oder den Bau von Regalwänden. "Und es hat Spaß gemacht, ich hab es ja für unsere Zukunft, unsere Kinder gemacht", setzt der 71-Jährige hinzu, der auch auf die große Unterstützung durch die Kindergarteneltern und die Gemeinde bei diesem Projekt verweist.

Durch Bekanntschaft mit Altbürgermeister Hans Fischer und aufgrund seiner Gewerkschaftsarbeit entschied er sich, dem SPD-Ortsverein Schwebheim beizutreten. Ab 1990 gehörte er sechs Legislaturperioden dem Gemeinderat an. "Der freundliche und offene Umgang miteinander hat mich begeistert und begeistert mich immer noch." Deshalb übernahm er zunächst den Posten des Schriftführers und kurz darauf bis heute den des stellvertretenden Vorsitzenden. Im Rückblick nennt er Flohmarkt, Dreikönigstreffen und die Christbaumsammelaktion, die neben vielen weiteren Aktionen "angeschoben und durchgeführt" wurden.

Als Mitglied bei der Naturfreunde Ortsgruppe Schwebheim lag sein Interessensschwerpunkt immer beim Naturschutz, weshalb er den Arbeitskreis "Arten- und Naturschutz" mitbegründete. "Die Schönheiten der verschiedenen Wildblumen haben mich schon immer begeistert", berichtet er. Im Schwebheimer Naturschutzgebiet Riedholz konnten er und seine Mitstreiter zur Blütezeit bei Begehungen Blütenzählungen für Märzenbecher sowie von Orchideenarten, darunter des Frauenschuhs, unternehmen.

Erfolgreiche Fusion

Viel Zeit investiert Richard Geiling in seine Aufgaben beim Gesangverein Schwebheim, dem er seit 1988 als Tenor angehört und in dem er seit rund zwei Jahrzehnten den Vorsitz innehat. "Die Gemeinschaft und die Geselligkeit sind die Triebfeder für meinen Einsatz für den Chor", versichert er. Erfolgreich war sein Einsatz für die Fusion des Chores mit dem Gesangverein Heidenfeld, und über neue aktive Sänger in diesem Gemischten Chor freut er sich. Richard Geiling hofft, dass nach der Corona-Pandemie die Mitglieder sich wieder zu den Proben im Bibra-Saal des evangelischen Pfarrheims treffen können. Für 2022 steht als großes Projekt des Chores ein Konzert zum 100-jährigen Bestehen an.

In nächster Zeit wird Richard Geiling sehr in die Sanierung des katholischen Pfarrheims eingebunden sein, die er als Mitglied der Kirchenverwaltung als "eine große Herausforderung" sieht. Zudem nimmt er in der Gemeinde das Amt eines Siebners wahr.

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